47 Results for : verfehlung

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    Obwohl die biblischen Überlieferungen den Menschen konsequent als verkörpert verstehen, ist das Christentum durch eine lange Tradition der Körpervergessenheit und Körperverachtung geprägt. Im Anschluss an die embodied cognitive science und die Philosophie der Verkörperung zeigt Gregor Etzelmüller die Realistik der biblischen Wahrnehmungen des Menschen auf und würdigt die Leistungsfähigkeit und die Weisheit des Leibes als gute Schöpfungsgaben Gottes. Anhand des Phänomens der Natalität wird aufgedeckt, dass der Mensch als Leib immer schon in das Leben anderer verstrickt ist, worin die Voraussetzung der Fähigkeit zur Empathie liegt. Als leibliches Wesen ist der Mensch aber auch endlich, d.h. sterblich, vulnerabel und in seinen Perspektiven begrenzt. Diese Begrenzungen erweisen sich dabei zugleich als Entwicklungsgeneratoren der menschlichen Sozialität. Als verkörperte Geschöpfe stehen Menschen in der Gefahr, ihr ganzes Leben den Gesetzen ihrer biologischen Natur zu unterwerfen. Ausgehend von dieser biblischen Einsicht wird im Dialog mit der Evolutionären Anthropologie Sünde als Verfehlung der göttlichen Bestimmung des Menschen erschlossen. Evolutionstheoretisch betrachtet ist der Mensch ein Kulturwesen, das sich eigene Ziele setzen kann. Insofern ist den Menschen das, was sie werden sollen, von Natur aus nicht vorgegeben. Im Anschluss an die Schöpfungserzählungen, den Exodus-Mythos und die paulinische Theologie wird gezeigt: Menschen sind dazu bestimmt, Glaube, Hoffnung und Liebe zu kommunizieren und dadurch Gemeinden und Gesellschaften aufzubauen, die durch Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Gotteserkenntnis geprägt sind - und so ewig zu leben. Das ewige Leben erscheint als ein verkörperter Formzusammenhang, der schon in dieser Welt entdeckt werden kann.
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    Zwischen London und Tanger Kriminalroman von Theodor Horschelt Der Umfang dieses Buchs entspricht 187 Taschenbuchseiten. Wes Dowling, ein hochbegabter, reicher und zugleich leichtfertiger junger Mann, gerät schuldlos in eine schreckliche Lage. Die nachfolgende Katastrophe muss er allerdings seiner eigenen kopflosen Fehlreaktion zuschreiben. Fürs Erste lässt er nur das Opfer eines Mordes verschwinden, aber seine erste Verfehlung zieht zwangsläufig weitere Verfehlungen nach sich, sodass sein Schuldkonto lawinenartig anschwillt. Dowling wird gleich von drei Seiten gehetzt: von der Polizei, die sofort gegen ihn Verdacht schöpft, vom Mörder, der ihn raffiniert zum Sündenbock stempeln und dann ebenfalls töten will, und von einem gemeinen Erpresser, der einen Teil seiner Schuld kennt und ihm sein Schweigen teuer verkaufen möchte. Inzwischen hat Wes seine verhängnisvolle Torheit eingesehen, und er bereut sie bitter - zu spät! Er muss, allein auf sich gestellt, einen verzweifelten Kampf gegen Mörder, Verbrecher und internationale Spione ausfechten. Mit dem einzigen Erfolg, dass ihm auch noch ein zweiter Mord in die Schuhe geschoben wird. In seiner grenzenlosen Not findet er nur bei der mutigen Helen Berman Hilfe und Verständnis, obwohl er sie vorher überhaupt nicht beachtet hat. Zum Glück wird ihm das Verfehlte, moralisch Bedenkliche seines bisherigen Verhaltens gerade noch rechtzeitig klar. Er überwindet sich dazu, sich den Behörden zu stellen, ein offenes Geständnis abzulegen und ohne Rücksicht auf die eigene Person in das Wespennest hineinzustechen. Er wird es sein, der am Ende einen Großteil der Zeche bezahlt. Er weiß es nur zu gut. Trotzdem lässt er sich nicht mehr vom richtigen Weg abbringen. Was soll jetzt aus dem unglückseligen jungen Mann werden, und aus der Frau, die ihn liebt ...?
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    Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Rostock (Heinrich- Schliemann- Institut), Veranstaltung: Die Welt des Augustinus von Hippo, Sprache: Deutsch, Abstract: Julian, ein verkannter "Gutmensch"? Kaiser Julianus II., Neffe von Konstantin dem Großen und letzter der konstantinischen Dynastie, regierte nur 20 Monate. Die Zurücknahme der unter Konstantin gewährten Privilegien für das Christentum verschafften ihm einen großen, wenn auch negativen Ruhm. Die gleichzeitige Wiedereinführung der griechischen Religion und der östlichen Mysterienkulte stieß schon zu Julians Lebzeiten auf heftige Gegenwehr, in späterer Zeit wurde sie von den Christen als schwere Verfehlung ausgelegt. Der Namenszusatz Apostata- der Abtrünnige- ist ihm nachträglich von der Kirche gegeben worden, womit seine Person gebrandmarkt und der Ketzerei für schuldig befunden wurde. So ist das Julianbild des Mittelalters ein zum Teil sehr negatives und auch noch bis weit in unsere Zeit hängt die Einschätzung seiner Leistungen davon ab, wie man sein Verhältnis zum Christentum bewertet. Dennoch begann in der Zeit der Aufklärung bereits eine positive Betrachtung Julians. Die vorliegende Arbeit, die auf den neueren Forschungsergebnissen des späten 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts beruht, untersucht die Frage nach Julians tatsächlichem Verhältnis zum Christentum. War er ein echter Christenhasser, oder lehnte er lediglich die Privilegien für eine einzige Religion ab? Ebenfalls wird untersucht, wie tolerant Julians "Toleranzedikte" wirklich waren. Julians schwere Kindheit und Jugend prägten seinen Charakter und seine Weltanschauung, darum soll in diese Betrachtung auch die menschliche Seite Julians mit einfließen. Die Frage nach seinen eigenen Visionen und der Möglichkeit ihrer Durchsetzung im römischen Staatsapparat der frühen Christenzeit wird sich im Zuge dieser Untersuchung selbst beantworten.
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    Ethnische Minderheiten als soziales Problem im Sinne kollektiver Definition und als soziales Problem im Sinne der Verfehlung sozialer Standards - 1. Auflage: ab 12.99 €
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    Exegese 1.Samuel 13 1-15 'Die erste Verfehlung Sauls' - 1. Auflage: ab 12.99 €
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    Caspar Othmayr setzt sich in seinen "Tricinia" mit den Todsünden auseinander und stellt jeder Verfehlung eine Komposition als "Antidotum" (Gegengift) entgegen. Othmayr war Student der Universität Heidelberg und gründete hier mit befreundeten Musikern, den Kreis der sogenannten "Heidelberger Liedmeister". Aus dieser Gruppierung entstanden unzählige kunstvolle Lieder um geistliche und weltliche Themen, die Georg Forster in den Frischen Teutschen Liedlein gesammelt hat.
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    TV-Norm: SDTV 576i (PAL). Sprachversion: Deutsch DD 5.1
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