339 Results for : interpol

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    In einer Pariser Kirche wird der Leiter eines Kinderchores tot aufgefunden. Der Pfarrer zieht den frisch pensionierten Polizeikommissar Lionel Kasdan (Gérard Depardieu) zu Rate. Kasdan bemerkt die ungewöhnliche Todesursache: Das Trommelfell des Toten ist geplatzt. Am Tatort befindet sich eine verstörende Fußspur, die von einem Kind zu stammen scheint. Kasdan beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.Kurze Zeit später taucht der vom Dienst suspendierte Interpol-Agent Frank Salek (JoeyStarr) in der Kirche auf. Er ermittelt in einem internationalen Fall von Kinderhandel und fand sonderbarerweise den Namen des Toten im Handy eines gesuchten Menschenhändlers. Salek und Kasdan bilden von nun an eine Zweckgemeinschaft und finden immer erschreckendere Details heraus. Doch Salek ist weitaus tiefer in den Fall verstrickt, als er zugibt. Weitere Morde geschehen und ihre Ermittlungen führen die beiden unkonventionellen Polizisten zurück in Europas dunkelste Vergangenheit. Sie kommen der grausamen Wahrheit gefährlich nahe: Der Schlüssel zu dem Fall scheint ein Knabenchor zu sein ...Darsteller:Gérard Depardieu, Joey Starr, Héléna Noguerra, Kevin Meffre, Marthe Keller, Rüdiger Vogler, Thierry Lhermitte
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    Der ehemalige Elitesoldat Travis Conrad ist nach dem Verlust seiner Familie am Boden zerstört und hängt seinen Job als Söldner an den Nagel. Als jedoch sein alter Freund Jim Morrow, mit dem er für das private Militärunternehmen Red Mountain gearbeitet hat, mit einem unwiderstehlichen Angebot auftaucht, nimmt Travis diesen allerletzten Auftrag an. Doch die Mission missglückt: Bevor Travis die Zielperson töten kann, entlarvt ihn die Interpol Agentin Lin Bisset und eliminiert ihn kurzerhand. Doch Travis erwacht in einem Operationssaal wieder zum Leben - an ihm wurde ein von Red Mountain entwickeltes, höchst experimentelles medizinisches Verfahren getestet, das ihn für weitere 24 Stunden am Leben hält - damit er Jim den geheimen Aufenthaltsort der Zielperson nennen kann. Von seinem alten Freund betrogen, hat Travis nur noch ein letztes Ziel: Red Mountain zu zerstören, bevor seine Zeit abläuft...Darsteller:24H Limit (f), Ethan Hawke, Paul Anderson, Rutger Hauer, Aidan Whytock, Bjorn Steinbach, Hakeem Kae-Kazim, Jenna Upton, Liam Cunningham, Nathalie Boltt, Qing Xu, Shane John Kruger, Tanya van Graan, Tyrone Keogh
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    ALL MY FRIENDS (FRANZ FERDINAND)|AN END HAS A START (EDITORS)|THE ANGRY MOB (KAISER CHIEFS)|Autumnsong / Manic Street Preachers|Books from boxes (Maximo park)|DIRCET HIT (ART BRUT)|DOWN BOY|Dream catch me / Faulkner Newton|EVERYTHING IS AVERAGE NOWADAYS|FANS (KINGS OF LEON)|FOR REASONS UNKNOWN (THE KILLERS)|FOUNDATIONS|GREEN FIELDS|GUITAR / Prince|HOSPITAL BEDS (COLD WAR KIDS)|I can't stop this feeling I've got|I'M NOT SORRY|IT'S NOT OVER YET|JESSICA (ELLIOT MINOR)|LISTEN UP (GOSSIP)|LISTENING MAN (THE BEES)|MAMMOTH (INTERPOL)|MEN'S NEEDS (THE CRIBS)|MISERY BUSINESS|1 2 3 4 / Feist|The pretender / Foo Fighters|Saturday superhouse - Clyro Biffy|SHE BUILDS QUICK MACHINES / Velvet Revolver|SHE'S GOT YOU HIGH (MUMM RA)|SHEILA (JAMIE T)|SMOKERS OUTSIDE THE HOSPITAL DOORS / Editors|SUBURBAN KNIGHTS (HARD FI)|TARANTULA (SMASHING PUMPKINS)|THNKS FR TH MMRS (FALL OUT BOY)|3'S + 7'S (QUEENS OF THE STONE AGE)|TORN ON THE PLATFORM (JACK PENATE)|What I've Done|THE WORLD IS OUTSIDE
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    Um seine 8-jährige Tochter versorgen zu können, schlägt sich Ex-Bodyguard Lukas als Türsteher eines Nachtclubs durch. An einem belebten Freitagabend macht dort ein pöbelnder Gast Probleme. Lukas versucht die Situation zu entschärfen, doch der betrunkene Gast verliert die Kontrolle. In der Auseinandersetzung mit dem kampferprobten Türsteher erleidet der Disco-Besucher eine lebensbedrohliche Kopfverletzung. Um einer drohenden Gefängnisstrafe zu entgehen, sieht sich Lukas gezwungen den Job zu wechseln: Er heuert in einem Strip-Club als Türsteher an. Doch es dauert nicht lang und die Cops von Interpol machen ihn ausfindig. Diese haben allerdings mehr im Sinn als den zerfurchten Türsteher in den Knast zu bringen. Sie bieten ihm einen Deal an: Der Boss des Tabledance-Clubs steht unter Verdacht in großem Stile Falschgeld zu drucken. Lukas soll als Informant arbeiten - im Gegenzug könne er auf freien Fuß und zu seiner Tochter zurück. Es beginnt ein bedrohliches Doppelleben.Darsteller:Jean-Claude Van Damme, Sami Bouajila, Sveva Alviti, Alice Verset, Carlos Schram, Catherine Haduca, Cecilia Ngo, Christian Bronchart, Dimitri Thivaios, Jean-Claude Soetens, Kaaris, Kevin Janssens, Kevin Van Doorslaer, Laurent DElia, Sam Louwyck
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    Episode 4: OpferzahlDie Explosion ist heftig und der Schaden gewaltig, als in einer Novembernacht eine U Bahn in den Tunneln unter Stockholm in die Luft fliegt. Das ganze Land ist schockiert. Eine Gruppe, die sich "The Holy Riders of Siffin" (,,Die heiligen Reiter von Siffin") nennt, bekennt sich in einem anonymen Anruf, den die A Gruppe aber zurückverfolgen kann, zu dem Anschlag. Schon glaubt man, die Täter bald verhaften zu können, ahnt aber nicht, dass dies nur der Anfang einer Jagd war, bei der es um politischen Extremismus, Hass und Tod geht.Episode 5: BußestundeEine halbnackte, von schweren Misshandlungen gezeichnete Frau stolpert durch das weihnachtlich geschmückte Stockholm. Die Spur führt die Polizei zu einem Lagerhaus mit illegalen rezeptpflichtigen Arzneimitteln, das dem international operierenden Schmugglerring Maximus zugeordnet werden kann. Interpol zufolge hält sich der Kopf der Bande wahrscheinlich in Schweden auf, und die A Gruppe erhält den Auftrag, ihn aufzuspüren. Während der Ermittlungen kommt es zu bizarren Entdeckungen mehrerer verprügelter und ermordeter Frauen. Das verbindende Element all dieser Fälle ist, dass man die Frauen allesamt mit einem weißen Kissenbezug über dem Kopf fand.Bonusmaterial:Interviews mit dem Autor der Romanvorlage Arne DahlDarsteller:Alexander Salzberger, Magnus Samuelsson, Malin Arvidsson, Natalie Minnevik, Niklas Åkerfelt, Pascal Andersson, Shanti Roney, Vera Vitali
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    Es ist für eine Band aus dem Hype-verliebten Großbritannien eine echte Aufgabe, aus dem ersten Sturm im Wasserglas ein weitreichende, lang anhaltende Karriere zu schmieden ? und es gibt mehr als genug Beispiele, in denen genau das schief ging und vermeintlich Erfolg versprechende, von vielen Medien und den großen BBC Radio-DJs gefeierte Acts nach einem Album wieder sang- und klanglos verschwanden. Nicht so die White Lies aus dem Londoner Stadtteil Ealing: Seit nunmehr einem Jahrzehnt beherrscht das Post-Punk- und Indierock-Trio, das live stets zu einem Quintett anwächst, die große Fähigkeit, sich als Künstler stetig weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch konstanten Erfolg zu generieren. In ihrer Heimat stiegen alle fünf bislang erschienenen Alben - ?To Lose My Life? (2009), ?Ritual? (2011), ?Big TV? (2013), ?Friends? (2016) sowie das aktuelle, im Februar erschienene ?Five? - in die Top 15 der UK-Charts, drei davon sogar bis in die Top 5. Und auch außerhalb der britischen Insel verbuchen die White Lies trotz eines Sounds, der fürwahr nicht auf einen breiten Massengeschmack zielt, sondern vielmehr von einem großen künstlerischen und individuellen Potenzial erzählt, konstant hohe Notierungen in den Hitlisten. So etwa auch in Deutschland, wo alle fünf Alben ebenfalls hervorragende Platzierungen in den Longplay-Charts verbuchen konnten.Doch wie gesagt: Um Chartsplatzierungen geht es den White Lies nicht, sondern um künstlerische Progression. Wie sehr dies auch zuletzt wieder mit ?Five? gelang, ihrem ersten Album, das zur Hälfte in London und zur anderen Hälfte in ihrer zweiten Wahlheimat San Francisco entstand, lässt sich hervorragend über die Ratings des Online-Dienstes ?Metacritic? belegen: Diese Seite, die einen Durchschnittswert aller relevanten veröffentlichten Rezensionen zu einer Platte ermittelt, verzeichnet für ?Five? die besten Werte aller bislang erschienenen White Lies-Releases. Inhaltlich und stilistisch bedeutet dies, dass sich die Band, die als ruppige und ungestüme Post Punk-Formation begann und sich über die folgenden Alben immer stärker einem im New Wave verwurzelten Sound annäherte, der an Bands wie New Order oder Interpol erinnerte, auf ?Five? nun wieder stärker einem Gitarren-dominierten Klang annähert, der ohne Umwege direkt in die Bauch- und Magengegend zielt. Nicht nur deshalb gelten die White Lies derzeit als eine der kraftvollsten und unwiderstehlichsten Rockbands aus UK. Dabei galten die drei Musiker, die zuvor bereits gemeinsam die Band Fear of Flying gegründet hatten, die sich jedoch nach zwei Single-Veröffentlichungen wieder verabschiedete, zum Start der White Lies im Jahr 2007 zunächst als das typische britische Hype-Thema. Noch bevor überhaupt ein Album erschienen war, erhielten sie Einladungen auf viele der großen Festivals sowie in die TV-Show ?Later... With Jools Holland?, sie gingen auf eine ausgedehnte UK-Tour und wurden von zahlreichen Plattenfirmen umgarnt. Ihr damaliger Sound passte eben einfach viel zu gut in die Zeit: Hier traf ein rauflustiger, in Teilen sinistrer Postpunk-Sound auf einen unwiderstehlichen Gesang und eine Spielfreude, die bald jedes White Lies-Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wenig überraschend stieg denn auch das Debütalbum ?To Lose My Life? unmittelbar nach Erscheinen bis an die Spitze der UK-Charts und auch in vielen weiteren Ländern hoch in die Hitlisten ? ja, man schaffte sogar den Einstieg in die US-Billboard Charts.Die folgende Jahre und Releases erzählten sodann von einer konsequenten Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, es gab Experimente mit breiten Keyboard-Flächen, aber auch Abstecher in einen knochentrocken produzierten Indierock. Mit dem letzten Album ?Five?, mit dem die White Lies Anfang des Jahres auch auf ausgedehnter Europa-Tournee waren, kehrten sie nun wieder stärker zu ihren Wurzeln zurück.Die nun anstehenden neuen Livedaten im November und Dezember ? darunter zwei Deutschland-Konzerte in Dresden und Berlin ? sind nicht als Nachschlag zu ihrer letzten Tour zu verstehen, sondern stehen ganz im Zeichen des 10. Geburtstags ihres Nummer-Eins-Debütalbums ?To Lose My Life?, das die Band Berichten zufolge an diesen Abenden komplett live aufführen wird. Damit richten sich Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, Bassist Charles Cave und Schlagzeuger Jack LawrenceBrown insbesondere die Fans der ersten Stunden, die den White Lies seither treu ergeben sind.
    • Shop: Konzertkasse
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    Es ist für eine Band aus dem Hype-verliebten Großbritannien eine echte Aufgabe, aus dem ersten Sturm im Wasserglas ein weitreichende, lang anhaltende Karriere zu schmieden ? und es gibt mehr als genug Beispiele, in denen genau das schief ging und vermeintlich Erfolg versprechende, von vielen Medien und den großen BBC Radio-DJs gefeierte Acts nach einem Album wieder sang- und klanglos verschwanden. Nicht so die White Lies aus dem Londoner Stadtteil Ealing: Seit nunmehr einem Jahrzehnt beherrscht das Post-Punk- und Indierock-Trio, das live stets zu einem Quintett anwächst, die große Fähigkeit, sich als Künstler stetig weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch konstanten Erfolg zu generieren. In ihrer Heimat stiegen alle fünf bislang erschienenen Alben - ?To Lose My Life? (2009), ?Ritual? (2011), ?Big TV? (2013), ?Friends? (2016) sowie das aktuelle, im Februar erschienene ?Five? - in die Top 15 der UK-Charts, drei davon sogar bis in die Top 5. Und auch außerhalb der britischen Insel verbuchen die White Lies trotz eines Sounds, der fürwahr nicht auf einen breiten Massengeschmack zielt, sondern vielmehr von einem großen künstlerischen und individuellen Potenzial erzählt, konstant hohe Notierungen in den Hitlisten. So etwa auch in Deutschland, wo alle fünf Alben ebenfalls hervorragende Platzierungen in den Longplay-Charts verbuchen konnten.Doch wie gesagt: Um Chartsplatzierungen geht es den White Lies nicht, sondern um künstlerische Progression. Wie sehr dies auch zuletzt wieder mit ?Five? gelang, ihrem ersten Album, das zur Hälfte in London und zur anderen Hälfte in ihrer zweiten Wahlheimat San Francisco entstand, lässt sich hervorragend über die Ratings des Online-Dienstes ?Metacritic? belegen: Diese Seite, die einen Durchschnittswert aller relevanten veröffentlichten Rezensionen zu einer Platte ermittelt, verzeichnet für ?Five? die besten Werte aller bislang erschienenen White Lies-Releases. Inhaltlich und stilistisch bedeutet dies, dass sich die Band, die als ruppige und ungestüme Post Punk-Formation begann und sich über die folgenden Alben immer stärker einem im New Wave verwurzelten Sound annäherte, der an Bands wie New Order oder Interpol erinnerte, auf ?Five? nun wieder stärker einem Gitarren-dominierten Klang annähert, der ohne Umwege direkt in die Bauch- und Magengegend zielt. Nicht nur deshalb gelten die White Lies derzeit als eine der kraftvollsten und unwiderstehlichsten Rockbands aus UK. Dabei galten die drei Musiker, die zuvor bereits gemeinsam die Band Fear of Flying gegründet hatten, die sich jedoch nach zwei Single-Veröffentlichungen wieder verabschiedete, zum Start der White Lies im Jahr 2007 zunächst als das typische britische Hype-Thema. Noch bevor überhaupt ein Album erschienen war, erhielten sie Einladungen auf viele der großen Festivals sowie in die TV-Show ?Later... With Jools Holland?, sie gingen auf eine ausgedehnte UK-Tour und wurden von zahlreichen Plattenfirmen umgarnt. Ihr damaliger Sound passte eben einfach viel zu gut in die Zeit: Hier traf ein rauflustiger, in Teilen sinistrer Postpunk-Sound auf einen unwiderstehlichen Gesang und eine Spielfreude, die bald jedes White Lies-Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wenig überraschend stieg denn auch das Debütalbum ?To Lose My Life? unmittelbar nach Erscheinen bis an die Spitze der UK-Charts und auch in vielen weiteren Ländern hoch in die Hitlisten ? ja, man schaffte sogar den Einstieg in die US-Billboard Charts.Die folgende Jahre und Releases erzählten sodann von einer konsequenten Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, es gab Experimente mit breiten Keyboard-Flächen, aber auch Abstecher in einen knochentrocken produzierten Indierock. Mit dem letzten Album ?Five?, mit dem die White Lies Anfang des Jahres auch auf ausgedehnter Europa-Tournee waren, kehrten sie nun wieder stärker zu ihren Wurzeln zurück.Die nun anstehenden neuen Livedaten im November und Dezember ? darunter zwei Deutschland-Konzerte in Dresden und Berlin ? sind nicht als Nachschlag zu ihrer letzten Tour zu verstehen, sondern stehen ganz im Zeichen des 10. Geburtstags ihres Nummer-Eins-Debütalbums ?To Lose My Life?, das die Band Berichten zufolge an diesen Abenden komplett live aufführen wird. Damit richten sich Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, Bassist Charles Cave und Schlagzeuger Jack LawrenceBrown insbesondere die Fans der ersten Stunden, die den White Lies seither treu ergeben sind.
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    Es ist für eine Band aus dem Hype-verliebten Großbritannien eine echte Aufgabe, aus dem ersten Sturm im Wasserglas ein weitreichende, lang anhaltende Karriere zu schmieden ? und es gibt mehr als genug Beispiele, in denen genau das schief ging und vermeintlich Erfolg versprechende, von vielen Medien und den großen BBC Radio-DJs gefeierte Acts nach einem Album wieder sang- und klanglos verschwanden. Nicht so die White Lies aus dem Londoner Stadtteil Ealing: Seit nunmehr einem Jahrzehnt beherrscht das Post-Punk- und Indierock-Trio, das live stets zu einem Quintett anwächst, die große Fähigkeit, sich als Künstler stetig weiter zu entwickeln, gleichzeitig aber auch konstanten Erfolg zu generieren. In ihrer Heimat stiegen alle fünf bislang erschienenen Alben - ?To Lose My Life? (2009), ?Ritual? (2011), ?Big TV? (2013), ?Friends? (2016) sowie das aktuelle, im Februar erschienene ?Five? - in die Top 15 der UK-Charts, drei davon sogar bis in die Top 5. Und auch außerhalb der britischen Insel verbuchen die White Lies trotz eines Sounds, der fürwahr nicht auf einen breiten Massengeschmack zielt, sondern vielmehr von einem großen künstlerischen und individuellen Potenzial erzählt, konstant hohe Notierungen in den Hitlisten. So etwa auch in Deutschland, wo alle fünf Alben ebenfalls hervorragende Platzierungen in den Longplay-Charts verbuchen konnten.Doch wie gesagt: Um Chartsplatzierungen geht es den White Lies nicht, sondern um künstlerische Progression. Wie sehr dies auch zuletzt wieder mit ?Five? gelang, ihrem ersten Album, das zur Hälfte in London und zur anderen Hälfte in ihrer zweiten Wahlheimat San Francisco entstand, lässt sich hervorragend über die Ratings des Online-Dienstes ?Metacritic? belegen: Diese Seite, die einen Durchschnittswert aller relevanten veröffentlichten Rezensionen zu einer Platte ermittelt, verzeichnet für ?Five? die besten Werte aller bislang erschienenen White Lies-Releases. Inhaltlich und stilistisch bedeutet dies, dass sich die Band, die als ruppige und ungestüme Post Punk-Formation begann und sich über die folgenden Alben immer stärker einem im New Wave verwurzelten Sound annäherte, der an Bands wie New Order oder Interpol erinnerte, auf ?Five? nun wieder stärker einem Gitarren-dominierten Klang annähert, der ohne Umwege direkt in die Bauch- und Magengegend zielt. Nicht nur deshalb gelten die White Lies derzeit als eine der kraftvollsten und unwiderstehlichsten Rockbands aus UK. Dabei galten die drei Musiker, die zuvor bereits gemeinsam die Band Fear of Flying gegründet hatten, die sich jedoch nach zwei Single-Veröffentlichungen wieder verabschiedete, zum Start der White Lies im Jahr 2007 zunächst als das typische britische Hype-Thema. Noch bevor überhaupt ein Album erschienen war, erhielten sie Einladungen auf viele der großen Festivals sowie in die TV-Show ?Later... With Jools Holland?, sie gingen auf eine ausgedehnte UK-Tour und wurden von zahlreichen Plattenfirmen umgarnt. Ihr damaliger Sound passte eben einfach viel zu gut in die Zeit: Hier traf ein rauflustiger, in Teilen sinistrer Postpunk-Sound auf einen unwiderstehlichen Gesang und eine Spielfreude, die bald jedes White Lies-Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Wenig überraschend stieg denn auch das Debütalbum ?To Lose My Life? unmittelbar nach Erscheinen bis an die Spitze der UK-Charts und auch in vielen weiteren Ländern hoch in die Hitlisten ? ja, man schaffte sogar den Einstieg in die US-Billboard Charts.Die folgende Jahre und Releases erzählten sodann von einer konsequenten Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, es gab Experimente mit breiten Keyboard-Flächen, aber auch Abstecher in einen knochentrocken produzierten Indierock. Mit dem letzten Album ?Five?, mit dem die White Lies Anfang des Jahres auch auf ausgedehnter Europa-Tournee waren, kehrten sie nun wieder stärker zu ihren Wurzeln zurück.Die nun anstehenden neuen Livedaten im November und Dezember ? darunter zwei Deutschland-Konzerte in Dresden und Berlin ? sind nicht als Nachschlag zu ihrer letzten Tour zu verstehen, sondern stehen ganz im Zeichen des 10. Geburtstags ihres Nummer-Eins-Debütalbums ?To Lose My Life?, das die Band Berichten zufolge an diesen Abenden komplett live aufführen wird. Damit richten sich Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, Bassist Charles Cave und Schlagzeuger Jack LawrenceBrown insbesondere die Fans der ersten Stunden, die den White Lies seither treu ergeben sind.
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