73 Results for : plattenlabel

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    DIE GLORREICHE SIEBENDie Alternative Rock Band Takida wurde vor 20 Jahren in der mittelschwedischen 10?000-Seelen-Gemeinde Ånge gegründet. Mit ihrem mainstreamtauglichem Rock-Radio-Futter hat die Band zunächst ihr Heimatland und bald auch ganz Skandinavien für sich gewonnen. Jetzt machen sich die fünf Musiker auf, um den Rest Europas mit ihren eingängigen Nummern zu überzeugen. Das lässt sich bisweilen ganz gut an: nachdem schon die vorab veröffentlichte Nummer ?Master? von einschlägigen Sendern rauf und runter gespielt wurde, hat das neue Album ?Sju? (Sieben) die Band bis in die Top 30 der deutschen Charts katapultiert. Sju ist das schwedische Wort für die Zahl Sieben. Es ist zugleich auch der Name des siebten Albums der Alternative-Rocker Takida, das im Juni 2019 veröffentlicht wurde und der Band internationale Bekanntheit brachte wie nie zuvor. In ihrer Heimat sind Takida schon länger ein ganz heisses Eisen. Kurz nach der Gründung im Jahr 1999 nahm die Band erste Demos auf und ergatterte sich - auch dank herausragender Live-Performances - einen ersten Plattenvertrag. Bis zum Debütalbum dauerte es zwar noch eine Weile, doch mit dem Release von ?Make You Breathe? (2006) und der Single ?Losing? hatte man die Rockfans im 3-Kronen-Land vollends auf seine Seite gebracht. Nach Veröffentlichung des zweiten Studioalbums ?Bury The Lies? (2007) und der ausgekoppelten Ballade ?Curly Sue? verfiel ganz Skandinavien den feinen Melodien des Quintetts. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. Robert Pettersson, Tomas Wallin, Mattias Larsson, Chris Rehn und Kristoffer Söderström sind die brillanten Köpfe hinter der Band, die sich mittlerweile als einer der grössten Rock-Acts Skandinaviens etabliert hat. 2018 markierte schliesslich den Beginn eines neuen Kapitels in Takidas Karriere: Die Musiker schlossen sich mit dem Plattenlabel BMG zusammen und veröffentlichten die Single ?Master?. Die Zusammenarbeit führte zur bislang grössten internationalen Anerkennung der Band, mit zahlreichen ausverkauften Shows und einer - vor allem im deutschsprachigen Raum - sehr schnell wachsenden Fangemeinde. Nach einer sehr intensiven Zeit im Studio und auf europäischen Bühnen sind Takida nun mehr denn je darauf vorbereitet, den Erfolg mit dem aktuellen Album ?Sju? im Gepäck anlässlich der ?Master Tour 2019? ausgiebig zu feiern.
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    Murmures heißt die aktuelle Single des kanadischen Pianisten und Komponisten Jean-Michel Blais und gibt uns einen kleinen Vorgeschmack auf sein Anfang 22 erscheinendes Album aubades. Und auch wenn Jean-Michel Blais ohnehin schon wohltuend aus dem Wust neoklassischer Solo-Pianisten herausstach, erscheint murmures ein Fingerzeig dafür zu sein, dass sich Jean-Michel Blais als Komponist weiterentwickelt hat. Erstmals schrieb Blais für aubades für ein ganzes Kammerorchester und nicht fürs Klavier allein.Stillstand wäre für Jean-Michel Blais aber ohnehin kaum denkbar, das verrät allein schon ein Blick in seine Biographie:Aufgewachsen im ländlichen Quebec, begann Blais erst im Alter von neun Jahren mit dem Klavierunterricht, nachdem er zuvor bereits an der heimischen Orgel spielte und erste Stücke komponierte. Nur kurze Zeit später trat er, ganz offenbar mit natürlichem Talent gesegnet, in das Conservatoire de Musique de Trois-Rivières ein, wo er sich als klassischer Pianist ausbilden ließ. Allerdings zeigte sich bereits früh, dass die Zwänge der Klassischen Musik seiner Kreativität nicht zuträglich waren. Sein Interesse galt eher der Improvisation und den Experimenten. Und so verließ er die Institution um sich auf Reisen neuen Eindrücken zu öffnen, auch wenn die Musik dafür für ein paar Jahre in den Hintergrund rücken musste.Seine Reisen brachten ihn unter anderem als freiwilliger Helfer in ein Waisenhaus nach Guatemala sowie mehrmals nach Europa. Anschließend, zurück in der Heimat, arbeitete er in der Folge fünf Jahre lang mit benachteiligten Familien und Einwanderern in Montreal. Es folgten ein Grundstudium der Psychologie in Buenos Aires bevor es ihn abermals nach Europa führte. In der Berliner Elektroszene fand er zurück zur Musik, um dann 2010 nach Montreal zurückzukehren um sich fortan wieder dem Komponieren zu widmen.Von dem in Toronto ansässigen Label Arts & Crafts bemerkt, veröffentlichte Blais sein Debüt-Album II, welches er nach zwei Jahren täglicher Improvisation selbst in den eigenen vier Wänden aufgenommen hatte. Der Erfolg war beachtlich: Das Album rangiert im Time Magazine unter den Top 10 der besten Alben des Jahres, wo es heißt: seine Musik atmet, lädt ein, sich einen Moment Zeit zu nehmen und zu erkennen, dass es auf der Welt noch viel Schönheit gibt. Es folgten weltweit mehr als 50 Millionen Plays, vierzehnmal die #1 in den klassischen Billboard Charts (Kanada) sowie eine Nominierung für den Polaris Music Prize. 2017 brachte eine Zusammenarbeit mit dem Grammy-nominierten Elektroproduzenten Mike Silver (CFCF) die EP Cascades hervor, welche erneut begeisterte Kritiken von BBC (Radio 6) und Pitchfork erhielt.Im Anschluss an eine Europa- und Nordamerika-Tour folgte Blais zweites Album Dans ma main. Ein minimalistisches Meisterwerk voller Samples und Elektronik.2019 veröffentlichte Jean-Michel Blais mit dem Soundtrack Matthias & Maxime sein erstes Album beim Londoner Plattenlabel Mercury KX (Universal / Decca) für den gleichnamigen Film von Regisseur Xavier Dolan.Anfang 2022 folgt nun mit aubades Jean-Michel Blais lang ersehntes neues Studio-Album. Sollte sich der Eindruck, den murmures erweckt bestätigen, hat sich das Warten in jedem Falle gelohnt. Mittlerweile insgesamt über 100.000.000 Plays bei Spotify geben ihm in jedem Fall Recht.Am 30. März spielt Jean-Michel Blais erstmals seit langer Zeit wieder ein Konzert in Hamburg. Das Nachtasyl bietet dabei die perfekte Kulisse den Pianisten erstmals in Begleitung eines Streich-Ensembles zu erleben.
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    Charlotte Baird will in ihrem Job vor allem eins: unsichtbar bleiben. Doch bei Gabriel Bishop, ihrem neuen attraktiven Chef, will ihr dies nicht gelingen. Nach seiner Karriere als Rugby-Spieler leitet er sein Plattenlabel mit einer Entschlossenheit und Präsenz, die er auch von seinen Mitarbeitern erwartet. Aber als er Charlotte in sein Büro zitiert, um ihre Zukunftspläne zu besprechen, hat er mehr als nur ihre Karriere im Kopf... Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible. ungekürzt. deutsch. Lisa Stark. https://samples.audible.de/bk/adko/002405/bk_adko_002405_sample.mp3.
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    Einer ?der größten britischen Songwriter der letzten 30 Jahre? (BBC) wird Deutschland im Mai 2020 für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt beehren und eine Kollektion aus seinem schier unerschöpflichen Fundus an grandiosen Songs präsentieren. Doch es sind nicht nur die Songs, die Paul Weller ?neben David Bowie zu der weit verzweigtesten, langanhaltendsten und stets nach vorne blickenden Karriere? (The Daily Telegraph)verhalf. Es ist auch seine Meinungsstärke, seine klare politische Positionierung sowie seine Neugier darauf, immer wieder neue musikalische Felder zu erschließen.Ob mit seiner New Wave-/Mod-Band The Jam, mit der er zwischen 1976 und 1982 ein kraftvolles,musikalisch anspruchsvolles Gegengewicht zum parallel aufkeimenden Punkrock anbot; ob mit The Style Council, mit denen er die restlichen 80er-Jahre über die wohl wertvollste Version eines 80er-Edelpop manifestierte; oder ob als Solokünstler, als der er inden vergangenen drei Jahrzehnten nicht weniger als 19 Alben in den britischen Top Ten platzieren konnte, von denen es ganze 12 sogar unter die Top 3 schafften: Stets ging es Paul Weller nicht in erster Instanz darum, Hits abzuliefern, sondern sich und sein Songwriting immer wieder neu zu entdecken. Dass er dabei mehrfach neue Trends und Strömungen initiierte ?etwa auch, als er 1996 mit dem Album ?Heavy Soul? eine Rückkehr zu rohen, direkten Aufnahmen ohne Overdubs und technische Tricks einläutete, ein Trend, der beispielsweise den Weg für das Garagerock-Revival Ende der 90er anbahnte und letztlich bis heute anhält ?, muss man dabei als wunderbaren Nebeneffekt beschreiben.Der 1958 in Surrey geborene Sohn eines Taxifahrers und einer Putzfrau wusste schon früh, dass Musik für ihn zum Lebensinhalt werden wird, ja muss. Bereits mit 14 Jahren gründete er die erste Inkarnation seiner Band The Jam, die ein atemberaubend intensives Revival der Mod-Kultur einläutete, die seinerzeit durch The Whos ?Quadrophenia? seinen Anfang genommen hatte. The Jam gerieten zum musikalisch anspruchsvolleren, stilistisch breiter aufgestellten Gegengewicht zu den wütenden neuen Punkbands wie The Sex Pistols oder The Damned. Das druckvolle Trio galt schnell als perfekte Mischung aus Eruption und großem Songwriting, britischer Kultur und kosmopolitischer Offenheit, Wut und Eleganz.Gerade die Eleganz nahm Weller nach der Trennung von The Jam mit in seine nächste Band, The Style Council. Bis heute gilt die Formation rund um Weller und denPianisten Mick Talbot als die geschmackvollste, edelste, sowohl anspruchsvollste als auch hitverdächtigste Version, die die britische Popmusik zu bieten hat. Überdies waren The Style Council mit dafür verantwortlich, dass sich Popmusik immer mehr auch anderen Stilistiken wie Funk, Soul, Jazz und vereinzelt sogar der elektronischen Musik annäherte. Gerade aufgrund dieser elektronischen Einflüsse brachen The Style Council letztlich auseinander, nachdem sich ihr Plattenlabel weigerte, das stark von der Housemusic beeinflusste, fünfte Album ?Modernism: A New Decade? zu veröffentlichen. Paul Weller und seine über die Jahre zum offenen Kollektiv gewachsene Formation waren damit der Zeit einfach zwei Jahrzehnte voraus und die Musikindustrie zu konservativ, um diese Platte zu verstehen.Seither verzaubert Paul Weller als Solokünstler mit einem Album nach dem nächsten, und dies im Schnitt fast im Jahresrhythmus. Nicht alle sind dabei neue Studioalben ?es gibt unter seinen Veröffentlichungen spannende Live-und Cover-Alben, Film-Soundtracks und Retrospektiven mit neu eingespielten Versionen alter Jam-und Style Council-Klassiker. Dass er daneben zu einem der mitreißendsten Livemusiker Großbritanniens zählt, der bereits 2006 den BRIT Award für seine ?Outstanding Contribution to British Music? -und damit die höchste Ehrung der englischen Musikbranche ?verliehen bekam, beweist der unermüdliche Mann und herausragende Impresario an der E-Gitarre immer wieder aufs Neue. Man kann wirklich versprechen: Ein Konzert von und mit Paul Weller ist eines dieser Live-Ereignisse, das man niemals vergisst.Foto: Nicole Nodland
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    Einer ?der größten britischen Songwriter der letzten 30 Jahre? (BBC) wird Deutschland im Mai 2020 für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt beehren und eine Kollektion aus seinem schier unerschöpflichen Fundus an grandiosen Songs präsentieren. Doch es sind nicht nur die Songs, die Paul Weller ?neben David Bowie zu der weit verzweigtesten, langanhaltendsten und stets nach vorne blickenden Karriere? (The Daily Telegraph)verhalf. Es ist auch seine Meinungsstärke, seine klare politische Positionierung sowie seine Neugier darauf, immer wieder neue musikalische Felder zu erschließen.Ob mit seiner New Wave-/Mod-Band The Jam, mit der er zwischen 1976 und 1982 ein kraftvolles,musikalisch anspruchsvolles Gegengewicht zum parallel aufkeimenden Punkrock anbot; ob mit The Style Council, mit denen er die restlichen 80er-Jahre über die wohl wertvollste Version eines 80er-Edelpop manifestierte; oder ob als Solokünstler, als der er inden vergangenen drei Jahrzehnten nicht weniger als 19 Alben in den britischen Top Ten platzieren konnte, von denen es ganze 12 sogar unter die Top 3 schafften: Stets ging es Paul Weller nicht in erster Instanz darum, Hits abzuliefern, sondern sich und sein Songwriting immer wieder neu zu entdecken. Dass er dabei mehrfach neue Trends und Strömungen initiierte ?etwa auch, als er 1996 mit dem Album ?Heavy Soul? eine Rückkehr zu rohen, direkten Aufnahmen ohne Overdubs und technische Tricks einläutete, ein Trend, der beispielsweise den Weg für das Garagerock-Revival Ende der 90er anbahnte und letztlich bis heute anhält ?, muss man dabei als wunderbaren Nebeneffekt beschreiben.Der 1958 in Surrey geborene Sohn eines Taxifahrers und einer Putzfrau wusste schon früh, dass Musik für ihn zum Lebensinhalt werden wird, ja muss. Bereits mit 14 Jahren gründete er die erste Inkarnation seiner Band The Jam, die ein atemberaubend intensives Revival der Mod-Kultur einläutete, die seinerzeit durch The Whos ?Quadrophenia? seinen Anfang genommen hatte. The Jam gerieten zum musikalisch anspruchsvolleren, stilistisch breiter aufgestellten Gegengewicht zu den wütenden neuen Punkbands wie The Sex Pistols oder The Damned. Das druckvolle Trio galt schnell als perfekte Mischung aus Eruption und großem Songwriting, britischer Kultur und kosmopolitischer Offenheit, Wut und Eleganz.Gerade die Eleganz nahm Weller nach der Trennung von The Jam mit in seine nächste Band, The Style Council. Bis heute gilt die Formation rund um Weller und denPianisten Mick Talbot als die geschmackvollste, edelste, sowohl anspruchsvollste als auch hitverdächtigste Version, die die britische Popmusik zu bieten hat. Überdies waren The Style Council mit dafür verantwortlich, dass sich Popmusik immer mehr auch anderen Stilistiken wie Funk, Soul, Jazz und vereinzelt sogar der elektronischen Musik annäherte. Gerade aufgrund dieser elektronischen Einflüsse brachen The Style Council letztlich auseinander, nachdem sich ihr Plattenlabel weigerte, das stark von der Housemusic beeinflusste, fünfte Album ?Modernism: A New Decade? zu veröffentlichen. Paul Weller und seine über die Jahre zum offenen Kollektiv gewachsene Formation waren damit der Zeit einfach zwei Jahrzehnte voraus und die Musikindustrie zu konservativ, um diese Platte zu verstehen.Seither verzaubert Paul Weller als Solokünstler mit einem Album nach dem nächsten, und dies im Schnitt fast im Jahresrhythmus. Nicht alle sind dabei neue Studioalben ?es gibt unter seinen Veröffentlichungen spannende Live-und Cover-Alben, Film-Soundtracks und Retrospektiven mit neu eingespielten Versionen alter Jam-und Style Council-Klassiker. Dass er daneben zu einem der mitreißendsten Livemusiker Großbritanniens zählt, der bereits 2006 den BRIT Award für seine ?Outstanding Contribution to British Music? -und damit die höchste Ehrung der englischen Musikbranche ?verliehen bekam, beweist der unermüdliche Mann und herausragende Impresario an der E-Gitarre immer wieder aufs Neue. Man kann wirklich versprechen: Ein Konzert von und mit Paul Weller ist eines dieser Live-Ereignisse, das man niemals vergisst.Foto: Nicole Nodland
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    Einer ?der größten britischen Songwriter der letzten 30 Jahre? (BBC) wird Deutschland im Mai 2020 für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt beehren und eine Kollektion aus seinem schier unerschöpflichen Fundus an grandiosen Songs präsentieren. Doch es sind nicht nur die Songs, die Paul Weller ?neben David Bowie zu der weit verzweigtesten, langanhaltendsten und stets nach vorne blickenden Karriere? (The Daily Telegraph)verhalf. Es ist auch seine Meinungsstärke, seine klare politische Positionierung sowie seine Neugier darauf, immer wieder neue musikalische Felder zu erschließen.Ob mit seiner New Wave-/Mod-Band The Jam, mit der er zwischen 1976 und 1982 ein kraftvolles,musikalisch anspruchsvolles Gegengewicht zum parallel aufkeimenden Punkrock anbot; ob mit The Style Council, mit denen er die restlichen 80er-Jahre über die wohl wertvollste Version eines 80er-Edelpop manifestierte; oder ob als Solokünstler, als der er inden vergangenen drei Jahrzehnten nicht weniger als 19 Alben in den britischen Top Ten platzieren konnte, von denen es ganze 12 sogar unter die Top 3 schafften: Stets ging es Paul Weller nicht in erster Instanz darum, Hits abzuliefern, sondern sich und sein Songwriting immer wieder neu zu entdecken. Dass er dabei mehrfach neue Trends und Strömungen initiierte ?etwa auch, als er 1996 mit dem Album ?Heavy Soul? eine Rückkehr zu rohen, direkten Aufnahmen ohne Overdubs und technische Tricks einläutete, ein Trend, der beispielsweise den Weg für das Garagerock-Revival Ende der 90er anbahnte und letztlich bis heute anhält ?, muss man dabei als wunderbaren Nebeneffekt beschreiben.Der 1958 in Surrey geborene Sohn eines Taxifahrers und einer Putzfrau wusste schon früh, dass Musik für ihn zum Lebensinhalt werden wird, ja muss. Bereits mit 14 Jahren gründete er die erste Inkarnation seiner Band The Jam, die ein atemberaubend intensives Revival der Mod-Kultur einläutete, die seinerzeit durch The Whos ?Quadrophenia? seinen Anfang genommen hatte. The Jam gerieten zum musikalisch anspruchsvolleren, stilistisch breiter aufgestellten Gegengewicht zu den wütenden neuen Punkbands wie The Sex Pistols oder The Damned. Das druckvolle Trio galt schnell als perfekte Mischung aus Eruption und großem Songwriting, britischer Kultur und kosmopolitischer Offenheit, Wut und Eleganz.Gerade die Eleganz nahm Weller nach der Trennung von The Jam mit in seine nächste Band, The Style Council. Bis heute gilt die Formation rund um Weller und denPianisten Mick Talbot als die geschmackvollste, edelste, sowohl anspruchsvollste als auch hitverdächtigste Version, die die britische Popmusik zu bieten hat. Überdies waren The Style Council mit dafür verantwortlich, dass sich Popmusik immer mehr auch anderen Stilistiken wie Funk, Soul, Jazz und vereinzelt sogar der elektronischen Musik annäherte. Gerade aufgrund dieser elektronischen Einflüsse brachen The Style Council letztlich auseinander, nachdem sich ihr Plattenlabel weigerte, das stark von der Housemusic beeinflusste, fünfte Album ?Modernism: A New Decade? zu veröffentlichen. Paul Weller und seine über die Jahre zum offenen Kollektiv gewachsene Formation waren damit der Zeit einfach zwei Jahrzehnte voraus und die Musikindustrie zu konservativ, um diese Platte zu verstehen.Seither verzaubert Paul Weller als Solokünstler mit einem Album nach dem nächsten, und dies im Schnitt fast im Jahresrhythmus. Nicht alle sind dabei neue Studioalben ?es gibt unter seinen Veröffentlichungen spannende Live-und Cover-Alben, Film-Soundtracks und Retrospektiven mit neu eingespielten Versionen alter Jam-und Style Council-Klassiker. Dass er daneben zu einem der mitreißendsten Livemusiker Großbritanniens zählt, der bereits 2006 den BRIT Award für seine ?Outstanding Contribution to British Music? -und damit die höchste Ehrung der englischen Musikbranche ?verliehen bekam, beweist der unermüdliche Mann und herausragende Impresario an der E-Gitarre immer wieder aufs Neue. Man kann wirklich versprechen: Ein Konzert von und mit Paul Weller ist eines dieser Live-Ereignisse, das man niemals vergisst.Foto: Nicole Nodland
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    Einer ?der größten britischen Songwriter der letzten 30 Jahre? (BBC) wird Deutschland im Mai 2020 für vier Konzerte in Hamburg, Berlin, Köln und Frankfurt beehren und eine Kollektion aus seinem schier unerschöpflichen Fundus an grandiosen Songs präsentieren. Doch es sind nicht nur die Songs, die Paul Weller ?neben David Bowie zu der weit verzweigtesten, langanhaltendsten und stets nach vorne blickenden Karriere? (The Daily Telegraph)verhalf. Es ist auch seine Meinungsstärke, seine klare politische Positionierung sowie seine Neugier darauf, immer wieder neue musikalische Felder zu erschließen.Ob mit seiner New Wave-/Mod-Band The Jam, mit der er zwischen 1976 und 1982 ein kraftvolles,musikalisch anspruchsvolles Gegengewicht zum parallel aufkeimenden Punkrock anbot; ob mit The Style Council, mit denen er die restlichen 80er-Jahre über die wohl wertvollste Version eines 80er-Edelpop manifestierte; oder ob als Solokünstler, als der er inden vergangenen drei Jahrzehnten nicht weniger als 19 Alben in den britischen Top Ten platzieren konnte, von denen es ganze 12 sogar unter die Top 3 schafften: Stets ging es Paul Weller nicht in erster Instanz darum, Hits abzuliefern, sondern sich und sein Songwriting immer wieder neu zu entdecken. Dass er dabei mehrfach neue Trends und Strömungen initiierte ?etwa auch, als er 1996 mit dem Album ?Heavy Soul? eine Rückkehr zu rohen, direkten Aufnahmen ohne Overdubs und technische Tricks einläutete, ein Trend, der beispielsweise den Weg für das Garagerock-Revival Ende der 90er anbahnte und letztlich bis heute anhält ?, muss man dabei als wunderbaren Nebeneffekt beschreiben.Der 1958 in Surrey geborene Sohn eines Taxifahrers und einer Putzfrau wusste schon früh, dass Musik für ihn zum Lebensinhalt werden wird, ja muss. Bereits mit 14 Jahren gründete er die erste Inkarnation seiner Band The Jam, die ein atemberaubend intensives Revival der Mod-Kultur einläutete, die seinerzeit durch The Whos ?Quadrophenia? seinen Anfang genommen hatte. The Jam gerieten zum musikalisch anspruchsvolleren, stilistisch breiter aufgestellten Gegengewicht zu den wütenden neuen Punkbands wie The Sex Pistols oder The Damned. Das druckvolle Trio galt schnell als perfekte Mischung aus Eruption und großem Songwriting, britischer Kultur und kosmopolitischer Offenheit, Wut und Eleganz.Gerade die Eleganz nahm Weller nach der Trennung von The Jam mit in seine nächste Band, The Style Council. Bis heute gilt die Formation rund um Weller und denPianisten Mick Talbot als die geschmackvollste, edelste, sowohl anspruchsvollste als auch hitverdächtigste Version, die die britische Popmusik zu bieten hat. Überdies waren The Style Council mit dafür verantwortlich, dass sich Popmusik immer mehr auch anderen Stilistiken wie Funk, Soul, Jazz und vereinzelt sogar der elektronischen Musik annäherte. Gerade aufgrund dieser elektronischen Einflüsse brachen The Style Council letztlich auseinander, nachdem sich ihr Plattenlabel weigerte, das stark von der Housemusic beeinflusste, fünfte Album ?Modernism: A New Decade? zu veröffentlichen. Paul Weller und seine über die Jahre zum offenen Kollektiv gewachsene Formation waren damit der Zeit einfach zwei Jahrzehnte voraus und die Musikindustrie zu konservativ, um diese Platte zu verstehen.Seither verzaubert Paul Weller als Solokünstler mit einem Album nach dem nächsten, und dies im Schnitt fast im Jahresrhythmus. Nicht alle sind dabei neue Studioalben ?es gibt unter seinen Veröffentlichungen spannende Live-und Cover-Alben, Film-Soundtracks und Retrospektiven mit neu eingespielten Versionen alter Jam-und Style Council-Klassiker. Dass er daneben zu einem der mitreißendsten Livemusiker Großbritanniens zählt, der bereits 2006 den BRIT Award für seine ?Outstanding Contribution to British Music? -und damit die höchste Ehrung der englischen Musikbranche ?verliehen bekam, beweist der unermüdliche Mann und herausragende Impresario an der E-Gitarre immer wieder aufs Neue. Man kann wirklich versprechen: Ein Konzert von und mit Paul Weller ist eines dieser Live-Ereignisse, das man niemals vergisst.Foto: Nicole Nodland
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