53 Results for : glossa
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Mirena e Floro (Intermezzi,Dresden 1718)
Nach der kürzlich veröffentlichten Oper Il Bajazet von Francesco Gasparini mit Auser Musici unter Carlo Ipata kommt nun bei Glossa eine (ursprünglich bei Symphonia erschienene) Aufnahme aus dem Jahr 2003 wieder heraus, auf der komische Intermezzi des gleichen Komponisten zu hören sind. Die Leitung hat auch hier Carlo Ipata, und es zeigt sich, dass er vor über einem Jahrzehnt bereits das gleiche perfekte Gespür für die Musik dieses Händel-Zeitgenossen hatte. Neben Mirena e Floro (1718 in Dresden uraufgeführt) wurde Dori e Daliso eingespielt, eine mit Violinen begleitete Kantate, die zwei Jahre früher für eine Aufführung im römischen Palazzo der Familie Ruspoli entstand.- Shop: odax
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Les Fetes de l'Hymen et de l'Amour
Trotz einer verdienten Renaissance der Bühnenwerke von Jean-Philippe Rameau in den vergangenen Jahrzehnten (zunächst auf Tonträger, mittlerweile auch auf der Bühne) gibt es nach wie vor unverständliche weiße Flecken in der Diskographie des großen französischen Barockkomponisten. Aus Anlass des 300. Todestages Rameaus veröffentlicht GLOSSA die Weltersteinspielung seines 1747 in Versailles uraufgeführten Ballet heroïque "Les Fêtes de l'Hymen et de l'Amour". Zwei Jahre zuvor war der Komponist zum "compositeur de la musique du Cabinet" des Königs ernannt worden, was eine Reihe prestigeträchtiger Aufträge für den Hof nach sich zog. So war dieses Stück ein Auftragswerk zur Vermählung des Dauphins mit Maria Josepha von Sachsen und erhielt eine entsprechend aufwendige Ausstattung. Es scheint überzuquellen vor musikalischen Einfällen: Neben Gesangsnummern im italienischen Stil, mitreißenden Tänzen sowie einer Reihe neuartiger Orchestereffekte, setzt Rameau hier auch einen Doppelchor ein. Daneben fallen sofort die drei anspruchsvollen Sopranpartien dieser Ballettoper auf, den Sängerinnen sowohl typisch italienische Virtuosität als auch französische Deklamationskunst abverlangen. Mit Hervé Niquet nimmt sich ein ausgewiesener Experte der französischen Barockoper diesem wundervollen Werk an und kann dabei auf eine exzellente Sängerbesetzung (unter anderem mit Caroyln Sampson, Blandine Staskiewicz und Chantal Santon-Jeffery) zurückgreifen. Ganz ohne Zweifel: Der erste musikalische Höhepunkt im Rameau-Jahr 2014!- Shop: odax
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Jean-Marie Leclair: Concerti per Violino Opp. 7 & 10 , Nr. 1 & 3
Jean-Marie Leclair (1697-1764) gilt anerkanntermaßen als Gründer der französischen Violinschule, der wie kein anderer die italienische Virtuosität mit dem kantablem Spiel und der Tonschönheit nach französischem Geschmack zu verbinden wusste. Vom Vater zunächst zum 'handfesten' Beruf des Korbflechters ausgebildet, schlug der Komponist wohl schon früh eine künstlerische Laufbahn ein - zunächst allerdings als Tänzer und Ballettmeister in seiner Geburtsstadt Lyon, von wo er 1722 in die norditalienische Metropole Turin wechselte. Bereits zu dieser Zeit muss er ein versierter Meister auf der Violine gewesen sein, denn ab 1726 perfektionierte er dort beim berühmten Corelli-Schüler Giovanni Battista Somis sein Geigenspiel. Zurück in Frankreich begann eine steile, vielversprechende musikalische Karriere, die 1733 in der Ernennung zum 'Ordinaire de la musique du Roi' gipfelte, jedoch bald an Zwistigkeiten mit dem Kollegen Jean-Pierre Guignon scheiterte. Verärgert quittierte er den Dienst beim königlichen Orchester und wirkte fortan mehr oder weniger freischaffend. 1764 fand man ihn ermordet in seinem Haus auf. Mit vier weiteren Violinkonzerten Leclairs setzen die herausragende Schweizer Barockgeigerin Leila Schayegh und das La Cetra Barockorchester Basel ihre bereits hochgelobte Gesamtschau dieses ausgesprochen reizvollen aber bislang nur wenig beachteten Repertoires auf GLOSSA fort. Die Künstlerin vereint dabei als Solistin und Leiterin außergewöhnliche Musikalität und souveräne Virtuosität mit einem ebenso umfassenden wie fundierten historischen Wissen.- Shop: odax
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Sonaten für Viola da Gamba Op. 5
Schon zu Lebzeiten war Arcangelo Corelli (1653-1713) ein Klassiker, dessen Musik in ganz Europa zirkulierte, aufgeführt, gehört, kopiert und natürlich auch für andere Instrumente transkribiert wurde. Die Bibliothèque nationale in Paris verwahrt eine gelungene anonyme Bearbeitung der zwölf Violinsonaten Op.5 für Viola da gamba und Basso continuo, die aller Wahrscheinlichkeit nach in Deutschland auf der Grundlage der Originalausgabe erstellt wurde, die im Jahre 1700 in Rom gedruckt worden war. Meistergambist Guido Balestracci und seine herausragenden Mitstreiter haben für ihre Einspielung sowohl die Verzierungen einer alten Amsterdamer Ausgabe als auch eigene, neu improvisierte verwendet.. Die beliebte Cabinet-Serie des Labels GLOSSA mit ihrer ansprechenden charakteristischen Gestaltung bietet dem geneigten Musikliebhaber Gelegenheit, ausgesuchte, besonders wertvolle Aufnahmen aus dem Backkatalog der Note1-Labels wieder bzw. neu zu entdecken. Die sechs hier präsentierten Titel spannen zeitlich den Bogen von Carlo Gesualdo über Arcangelo Corelli bis hin zu Wolfgang Amadeus Mozart. Die Interpreten der sechs Aufnahmen, unter anderem Alan Curtis und sein Ensemble Il Complesso Barocco, Hervé Niquet und Le Concert Spirituel sowie Frans Brüggen und das Orchestra of the 18th Century zählen dabei zur absoluten Elite der Alte-Musik-Szene.- Shop: odax
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Carlo Gesualdo von Venosa: 1. Madrigalbuch
Mit der Einspielung des 1594 veröffentlichten 1. Madrigalbuchs von Carlo Gesualdo da Venosa (1566-1613) vollendet La Compagnia del Madrigale ein allseits gefeiertes GLOSSA-Projekt, das vor mehr als 20 Jahren, damals noch mit dem Ensemble La Venexiana, begonnen wurde. Dank ihrer profunden Kenntnis der Musik und der Poesie jener Zeit, ihrer schönen Stimmen, ihrer makellosen Intonation sowie ihrer exquisiten Meisterschaft im Ausdruck der in diesen Stücken enthaltenen Affekte wurde hier definitiv die Referenzeinspielung für dieses äußerst anspruchsvolle Repertoire vorgelegt.- Shop: odax
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Stances du Cid-Airs de Cour
Im Frankreich des 17. Jahrhunderts herrschte eine außerordentliche Begeisterung für Airs de cour. Cyril Auvity und L'Yriade geben mit dieser Aufnahme ihr Debüt auf dem GLOSSA-Label. Die Einspielung präsentiert eine Auswahl kurzer weltlicher Vokalwerke von Marc-Antoine Charpentier, einschließlich der viel zu selten eingespielten Stances du Cid, deren Texte aus Pierre Corneilles berühmter Tragikomödie Le Cid entnommen wurden. Die hier eingespielten Airs de cour erweisen sich als das ideale Repertoire für die noble Haute-Contre-Stimme Auvitys und beleuchten einen bislang vernachlässigten Bereich im ¿uvre Charpentiers.- Shop: odax
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L'Orfeo (Mantua,1607)
'Barockgesang in Vollendung' so schwärmte das Magazin RONDO-Magazin bezüglich des auf GLOSSA veröffentlichten Vivaldi-Albums von Roberta Invernizzi (GCD 922901). Man spüre in jedem Moment ihre schlafwandlerische Sicherheit und tiefe Verbundenheit mit diesem Repertoire. Jetzt legt die italienische Sopranistin nach und veröffentlicht eine CD mit Arien von Georg Friedrich Händel, die bestimmt gleichermaßen Lorbeeren ernten wird. Neben bekannten Nummern enthält auch diese Produktion wieder einige viel zuwenig bekannte Raritäten aus dem nicht minder umfangreichen Opernschaffen des Komponisten. Kenner und Liebhaber werden so gleichermaßen mit vollendetem Barockgesang beschenkt.- Shop: odax
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Die Vokalwerke
Harry van der Kamp (Dir) // In the summer of 2009 Harry van der Kamp and his Gesualdo Consort Amsterdam finished, with the recording of the Cantiones Sacrae, their epic journey through the complete vocal oeuvre of Jan Pieterszoon Sweelinck. All in all, a total of 17 CDs of music had been recorded. On the occasion of the 400th anniversary of Sweelinck's death, Glossa presents his complete vocal works in a box set for the first time.- Shop: odax
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Catone
Im Rahmen von Händels zweitem Opernunternehmen (1729-1734), das er gemeinsam mit dem Impresario Johann Jacob Heidegger in Eigenregie leitete, standen immer wieder auch sogenannte Pasticci, also neu inszenierte oder kompositorisch veränderte oder aus diversen Werken eines oder auch verschiedener Komponisten neu zusammengesetzte Stücke, auf dem Spielplan. Nicht zuletzt diese ermöglichten es ihm, durch die Verwendung von Arien neapolitanischer Komponisten auf den neuesten Musikgeschmack zu reagieren. Zu Beginn der Spielzeit 1732/33 arbeitete Händel Leonardo Leos Catone in Utica (1728) zum Pasticcio Catone (HWV A7) um. Seine Änderungen an Leos Partitur erstreckten sich dabei auf die Streichung einer Rolle, die Neufassung von Rezitativen sowie auf Transposition, Austausch und Einfügung von Arien anderer Komponisten. Diese stammten von Hasse, Porpora, Vinci und Vivaldi. Händel war offensichtlich bemüht, möglichst viel von Leos Vertonung in seiner Fassung beizubehalten, so wurden unter anderem die Ouvertüre und neun Arien sowie wesentliche Teile der Rezitative aus der Vorlage übernommen. Auch wenn das Werk beim Londoner Publikum keinen nachhaltigen Erfolg hatte, zeigt es doch das kreative Interesse Händels an den neuesten musikalischen Entwicklungen in Italien und ist damit eine der Quellen für den stilistischen Wandel in seinen Opern der 1730er Jahre. Mit mitreißender Musizierkunst und stilgerechten Interpretationen sowie einer erlesenen Sängerbesetzung erweckt das Ensemble Auser Musici unter Carlo Ipata für GLOSSA dieses lange vernachlässigte Händel-Pasticcio wieder zum Leben.- Shop: odax
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Gitarrenquintette G 451 und G 448
Die Aufnahme mit zwei Gitarrenquintetten von Luigi Boccherini gehört zu den erfolgreichsten Aufnahmen im GLOSSA-Katalog. Die Einspielung mit José Miguel Moreno und La Real Cámara mit seinem Bruder Emilio Moreno besticht durch die Intensität und Klarheit ihrer stilsicheren Interpretation, die die Musik wie von südlicher Sonne beleuchtet erscheinen lässt.- Shop: odax
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