38 Results for : glucks

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    Nach Orfeo ed Eudridice war die Wiener Alceste Glucks zweite Reformoper. Im textlichen und musikalischen Mittepunkt steht der Charakter der opferbereiten Hauptperson: Es ist durchaus möglich, dass die tapfere Haltung der um ihren 1765 gestorbenen Mann trauernden Kaiserin Maria Theresia den Ausschlag für Gluck gab, sich mit diesem alten Stoff zu beschäftigen. Die Alceste ist ein Beispiel für die typischen Tugendvorstellungen des 18. Jahrhunderts und ist wie später Beethovens Fidelio ein einziger Hymnus auf die Gattenliebe. Wie bereits beim Orfeo erlebte die Oper Alceste ihren bedeutenden Erfolg nicht bei der Uraufführung der so genannten "Wiener Fassung", die am 26. Dezember 1767 im Wiener Burgtheater stattfand, sondern erst neun Jahre später in Paris, als "Tragédie-opéra" nach einer Erweiterung um eine Ballettmusik in französischer Sprache (Operntext von Marie-François-Louis Grand-Leblanc du Roullet).Bei der vorliegenden Produktion handelt es sich um eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2006, die von der deutschen Fachzeitschrift OPERNWELT zur Aufführung des Jahres 2006 erkoren wurde.Die Titelrolle wird gesungen von Catherine Naglestad, Opernsängerin des Jahres 2006.
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    Christoph Willibald Gluck (1714-1787) gilt als der Reformator der Oper des 18. Jahrhunderts und übte einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Musiktheaters seiner Zeit aus. Zu Ehren seines 300. Geburtstags veröffentlicht Arthaus Musik nun eine Sonderedition mit drei preisgekrönten Inszenierungen Glucks größter Opernkompositionen: Jossi Wieler und Sergio Morabitos “Alceste” aus Stuttgart (“Aufführung des Jahres 2006”, Opernwelt), “Iphigénie en Tauride” aus Zürich (2001) unter der musikalischen Leitung des Barockspezialisten William Christie und Harry Kupfers legendäre Inszenierung von “Orfeo ed Euridice” aus dem Royal Opera House mit Jochen Kowalski als Titelheld (Olivier Award)Untertitel: DE, GB, FR, ES, IT, JP (JP nur bei "Iphigénie en Tauride")3 DVD Box Set
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    Die junge Geigerin BOMSORI veröffentlicht ihr Solo-Debütalbum bei der Deutschen Grammophon: "Violin on Stage". Ihre Liebe zur polnischen Musik, die 2016 durch ihren Erfolg beim internationalen Wieniawski-Violinwettbewerb entfacht wurde, hatte großen Einfluss auf das Album, das eine Auswahl an Bühnenstücken in Bearbeitungen für Violine präsentiert. Bomsori, die in ihrem Heimatland Korea bereits den Status eines Superstars genießt, knüpft damit an die virtuose Tradition der alten Meister an - berühmte Geiger, die Stücke für ihr Instrument arrangierten, um ihre Kunst zu entfalten und spielerisch ihre Grenzen auszutesten.Aus der Welt des Balletts enthält das Album Auszüge aus Bühnenwerken wie Glucks Orfeo ed Euridice und Tschaikowskys Nussknacker. Neben Wieniawskis populärer Légende und der Polonaise de Concert hat Bomsori auch die Fantaisie brillante über Motive aus Gounods "Faust" eingespielt.Weitere Highlights des Opernrepertoires sind das brandneue Arrangement des Mon c?ur s'ouvre à ta voix aus Saint-Saëns' Samson et Dalila sowie die Introduction et Rondo Capriccioso.Aufgenommen wurde das Album mit dem NFM Wroclaw Philharmonic Orchester und dessen Chefdirigenten Giancarlo Guerrero.Das Album erscheint zu Bomsoris großer Tour in Korea und den Festivals in Rheingau und Gstaad, bei denen sie diesen Sommer Fokuskünstlerin mit mehreren Konzerten ist.
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    Bayerisches Staatsorchester - Antonello Manacorda (Dir) // Der belgische Tänzer und Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui interpretiert Glucks spätbarocke Oper "Alceste" als Symbiose zwischen Tanz und Musik. Die Oper "wird hier in seiner ganzen existenziellen Wucht erlebbar" (SZ).
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    Das barocke Schlosstheater in Böhmisch Krumau bildet den idealen Schauplatz für eine der wichtigsten Opern der Musikgeschichte, Christoph Willibald Glucks “Orfeo ed Euridice”. Der Regisseur Ondrej Havelka realisiert weit mehr als eine Bühnenaufführung: in seiner filmischen Umsetzung, die historische Details mit einer modernen psychologischen Deutung verbindet, werden wir buchstäblich hinter die Kulissen dieses einzigartigen Theaters geführt. Bejun Mehta, ‘derzeit wohl tatsächlich der beste Countertenor der Welt’ (Süddeutsche Zeitung), stellt den von Emotionen zerrissenen Titelhelden glaubhaft dar. Die österreichische Sopranistin Eva Liebau schwankt als seine Geliebte Euridice zwischen Freude und Eifersucht. Regula Mühlemann erhellt mit ihrer vergnügten Darstellung des Amor die düsteren Töne des Werks und begleitet die Sterblichen auf ihrem gewundenen Weg durch Leben, Liebe - und womöglich den Tod. Unter der musikalischen Leitung des Barockspezialisten Václav Luks werden die herausragenden Solisten vom Prager Orchester und Vokalensemble Collegium 1704 und Collegium Vocale 1704 unterstützt. Die perfekte Neuerscheinung zur Feier von Glucks 300. Geburtstag im Jahr 2014!Untertitel: DE, GB, FR, ES, IT
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    In Christoph Willibald Glucks wundervoller, aber zumeist vernachlässigter Oper Iphigenie en Tauride aus dem Jahr 1774 bewegen sich die Protagonisten in einem Spannungsfeld aus verletzten Blutsbanden, Ängsten, Traumata und schicksalhafter Vorbestimmung, welche schließlich in Befreiung mündet. In der Zürcher Inszenierung von Claus Guth wird diese Entwicklung mit überdimensionalen Masken und abgeschlossenen Räumen symbolisiert. Der Regisseur kommentiert: „Ich habe das System der Maskenfiguren immer wieder benutzt, um innere Psycho-Zustände der Figuren in eine optische Form zu bringen. Nach und nach befreien sich die Figuren aus dieser Begrenzung und finden ihren Weg zurück ins Leben.“ Gleich zu Beginn der Oper schildert das Orchester das Hadern der Iphigénie mit ihrem Schicksal, kontrastiert Ruhe mit Ausbruch, Sanftmut mit Zerrissenheit. Der typisch transparente, dabei jedoch nie kalte Klang des von William Christie geleiteten Orchesters „La Scintilla“ korreliert perfekt mit den in Glucks Partitur angelegten, illustrativen Elementen.
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    In Christoph Willibald Glucks wundervoller, aber zumeist vernachlässigter Oper Iphigenie en Tauride aus dem Jahr 1774 bewegen sich die Protagonisten in einem Spannungsfeld aus verletzten Blutsbanden, Ängsten, Traumata und schicksalhafter Vorbestimmung, welche schließlich in Befreiung mündet. In der Zürcher Inszenierung von Claus Guth wird diese Entwicklung mit überdimensionalen Masken und abgeschlossenen Räumen symbolisiert. Der Regisseur kommentiert: „Ich habe das System der Maskenfiguren immer wieder benutzt, um innere Psycho-Zustände der Figuren in eine optische Form zu bringen. Nach und nach befreien sich die Figuren aus dieser Begrenzung und finden ihren Weg zurück ins Leben.“ Gleich zu Beginn der Oper schildert das Orchester das Hadern der Iphigénie mit ihrem Schicksal, kontrastiert Ruhe mit Ausbruch, Sanftmut mit Zerrissenheit. Der typisch transparente, dabei jedoch nie kalte Klang des von William Christie geleiteten Orchesters „La Scintilla“ korreliert perfekt mit den in Glucks Partitur angelegten, illustrativen Elementen.
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    György Vashegyi (Dir) // Jean-Baptiste Lemoyne ist der im 18. Jahrhundert einzigartige Fall eines französischen Komponisten, der in Deutschland ausgebildet wurde. Mit 19 Jahren verließ er seine Heimat, um in Berlin u. a. bei Graun und Kirnberger zu studieren. Zurück in Paris legte er 1782 mit Electre zunächst eine Komposition in der Nachfolge Glucks vor, ehe er sich 1786 mit Phèdre dessen Rivalen Piccini zuwandte.
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