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VI. Jahrbuch für Lebensphilosophie
VI. Jahrbuch für Lebensphilosophie 2012/2013 Herausgegeben von Tami Dahlheim Albunea Verlag München 2012 "Dramatisch-freiheitliches Philosophieren - Eberhard Simons in memoriam": so lautet das Thema des sechsten Jahrbuches. In ihm erinnern sich Weggefährtinnen und Weggefährten an Prof. Dr. Eberhard Simons: einen faszinierend authentischen und unorthodoxen Philosophen, einen nietzscheanischen Freigeist und lebensästhetischen Denker, der sich mit keiner der gängigen schulphilosophischen Schablonen zufriedengab oder greifen ließ. 2005 ist Simons unerwartet verstorben, 2012 wäre er 75 Jahre alt geworden. Das Jahrbuch erinnert deshalb mit dem Wiederabdruck einiger älterer Gedenkbeiträge aus dem Todesjahr an Simons - und feiert ihn zugleich postum mit einigen neueren Geburtstags-Beiträgen zum 75sten. Im Zentrum steht dabei aber nicht die Person Simons', sondern der von ihm initiierte Impuls: das, was er "dramatisch-freiheitliches Philosophieren" nannte; ein schöpferisch-kontroverses Zur-Vernunft- und Zur-Philosophie-Kommen; ein mutiges, kosmo-politisches, auch künstlerisches Selbst-Denken und Selbst-Werden - jenseits aller logischen, ideo-logischen und polit-ideo-logischen Vereinheitlichungs- und Vereinnahmungszwänge. Neben einer Einleitung der Herausgeberin kommen folgende Beiträge zum Abdruck: Beatrix Baartman "Sich erinnern im Jetzt, in der Arche", Stephan Cramer "Über das Gott", Robert Josef Kozljanic "Lebendige und wissenschaftliche Vernunft", Claudia Pescatore "Das Fest, die Narretei und der festliche Leib" sowie "Für Eberhard Simons. Rede beim Begräbnis", Thomas Pulte "Oikonomia - Einführende Aspekte einer schiedlicher-machenden Theorie wirtschaftlichen Handelns", Florian Rötzer "Neustart der Aufklärung?", Ingeborg Szöllösi "Nietzsches ,Mitternachtslied' im Denken Eberhard Simons'", Ullrich Sack "Die genetische Differenz und das Werden als Kyklos", Harald Seubert "Eberhard Simons - Versuch einer philosophischen Physiognomik", Elmar Treptow "Kritische Bemerkungen zur Funktionalisierung des Friedens und der Verantwortung", Beatrix Vogel "Überlegungen auf der Suche nach einem erweiterten Vernunftverständnis", Elke Wachendorff: "Sprachhandeln gegen Sprachkonserven", Florian Walch "Zu Ernst Jüngers Ökonomie der Welt", Ivan Zunic "Was könnte es gewesen sein". Daneben enthält dieses Jahrbuch ein von Robert Josef Kozljanic verfasstes Simons-Porträt sowie zwei Interviews mit Eberhard Simons: eines von Florian Rötzer aus dem Jahr 1987, eines von Florian und Beatrix Ehrensperger aus dem Jahr 1996. In der Sparte "Besprechungen" werden abschließend thematisch und lebensphilosophisch relevante Bücher rezensiert. ISBN 978-3-937656-15-1 248 Seiten 28 Euro- Shop: buecher
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Der Koran
Die Anfänge von Rückerts Koranübersetzung gehen schon auf seine ersten Coburger Jahre (1820-26), der größere Teil jedoch auf die anschließende Zeit in Erlangen zurück. Die Veröffentlichung erfolgte erst posthum: Anlässlich von Rückerts 100. Geburtstag im Jahre 1888 gab der Königsberger Orientalist August Müller den Text aus dem Nachlass heraus. Die Übersetzung fand ein positives Echo unter der Leserschaft des gebildeten Bürgertums ebenso wie in der Fachwelt. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass gerade von islamischer Seite die Bedeutung von Rückerts Arbeit hervorgehoben wurde. Wolfdietrich Fischer und Hartmut Bobzin, die sich - in Fortführung ihrer Erlanger Tradition - schon lange der Pflege von Rückerts Nachlass und der Wiederbekanntmachung seines Gesamtwerkes widmen, haben mit der Herausgabe des Korans das wohl bedeutendste orientalische Opus des Dichters in wissenschaftlich gebrauchsgerechter Form neu vorgelegt. Da die Originalausgabe des Werkes seit langem vergriffen ist, wird damit ein weithin anerkanntes Meisterwerk der deutschen Literatur wieder zugänglich gemacht. Der Text folgt dem im Schweinfurter Stadtarchiv aufbewahrten Manuskript, das wohl von Rückert selbst als Druckvorlage vorgesehen war. Dieser Text wird zusammen mit Rückerts eigenen Anmerkungen im Hauptteil der Ausgabe wiedergegeben. Im Anhang folgen Anmerkungen der Herausgeber, die vor allem Sacherklärungen und die Erläuterung ungebräuchlicher Wörter und Begriffe beinhalten. Eine Einleitung gibt Auskunft über die Bedeutung des Korans in der islamischen Welt, über die Genese von Rückerts Koranübersetzung und über deren besondere Qualität im Vergleich mit anderen Übersetzungen aus dem europäischen Raum.Die sprachmächtige, gleichermaßen subtile und kraftvolle, Koran-Übersetzung von Friedrich Rückert gibt als einzige deutsche Übersetzung einen authentischen Eindruck, weshalb der Koran in der islamischen Welt nicht nur als Heiliger Text und letztgültige Offenbarung anerkannt wird, sondern zugleich als unerreichbares Vorbild und Vollendung der arabischen Literatur. Rückerts Übersetzung veraltet nicht, weil sie eine einzigartige Synthese von hoher Gelehrsamkeit des 19. Jahrhunderts und dichterischem Ingenium darstellt. Wer die entschiedene Dimension der Schönheit des Koran in deutscher Sprache erfassen will, kommt an Rückerts Übersetzung nicht vorbei, die dankenswerterweise in einer gründlichen Edition und mit präzisen Erläuterungen von Wolfdietrich Fischer nun wieder vorliegt!"Prof. Dr. Harald Seubert, Fachbereichsleiter für Philosophie, Religions- und Missionswissenschaft an der STH Basel, im Januar 2019- Shop: buecher
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Paradigmen des Denkens
Paradigmen des Denkens - Festschrift für Harald Seubert zum 50. Geburtstag: ab 34 €- Shop: ebook.de
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