71 Results for : homophobie

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    Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt der westlichen Medien, die solche Vorfälle gern als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretieren. Einige Bundesländer schlugen deshalb vor, Muslime im Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen zu befragen. Zeigen sich deklassierte Halbstarke aus Migrantenfamilien aggressiv gegenüber Schwulen, werden reflexhaft religiöse Motive unterstellt. Dabei beschworen Homosexuelle die Kultur des "Orient" noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als ein tolerantes Gegenbeispiel zu den Jahrhunderten religiöser und säkularer Verfolgung in Europa. Die klassische arabische Liebeslyrik z.B. ist voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des "aufgeklärten" Abendlands vergeblich sucht. Man mag kaum glauben, dass sich die Lebensweise in islamischen Gesellschaften in einer so kurzen Zeitspanne auf so einschneidende Weise geändert haben soll. Doch gerade diejenigen, die mit dem Finger auf die Homophobie der islamischen Welt zeigen, gehen jeder Erklärung dieses Wandels aus dem Weg. Anhand zahlreicher historischer und aktueller Quellen belegt der Autor, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist. Vielmehr handelt es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen ihrer ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben. Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird.
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    Wie sollen wir die Bibel lesen? Was hat uns dieser alte, zum Teil grausame und widersprüchliche Text heute noch zu sagen? Einseitige Auslegungen durch Prediger und Politiker dienten der Legitimation von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie. Was also bleibt von der "Heiligen Schrift"? Dieser Frage stellt sich Richard Rohr in seinem neuen Werk und entwickelt eine eingängige Hermeneutik der Hoffnung, in deren Mittelpunkt der Gedanke der Menschwerdung Gottes steht. Rohr konzentriert sich auf Jesu eigene Art, die hebräischen Texte auszulegen: Er las zwischen den Zeilen und entdeckte dort Gottes Gnade und mitfühlende Gerechtigkeit.
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    Ein verblüffender Blick auf die Debatten um Identitätspolitik und DiskriminierungDieses Buch richtet sich an alle Menschen mit gutem Gewissen. Natürlich sind sie gegen Homophobie, Rassismus und andere Arten der Diskriminierung. Sicher sind sie auch gegen Antisemitismus in jeder Form. Aber zählen Juden wirklich genauso in den Debatten der Gegenwart?David Baddiel ist in Großbritannien berühmt als politischer Kommentator und Comedian. Als prominente jüdische Stimme stellt er bohrende Fragen: Gelten Juden wirklich als handfest bedroht, genau wie andere Minderheiten? Und falls nicht - warum? In einer brillanten Kombination aus Beobachtungen der Gegenwart, persönlichen Erfahrungen und schmerzhaften Pointen erschüttert dieser Essay bequeme Gewissheiten. Wir müssen reden!
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    Wir sind Zeuge eines politischen Rollbacks, den viele noch immer nicht richtig fassen können: Bei Wahlen triumphieren Rechtspopulisten und Rassismus, Homophobie und religiöser Fundamentalismus sind auf dem Vormarsch. Angesichts einer schlechten Welt müssen auch die Intellektuellen die Umstände ihres Tuns einer kritischen Analyse unterziehen. Geoffroy de Lagasnerie fordert, die Bequemlichkeit des Rückzugs hinter die Wertfreiheit der Wissenschaft und die Autonomie der Kunst infrage zu stellen und sich unangenehme Fragen zu stellen: Rechtfertigt ein schön geschriebener Satz eine rassistische Aussage? Wem nützt die Wissenschaft? Nur wenn wir gegenüber diesen Problemen Stellung beziehen, können wir zu einem wirklich kritischen Denken beitragen.
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    Für die Veranstaltungen gelten die aktuellen Coronamaßnahmen. Bitte informiert euch vor der Veranstaltung hier::: https://www.werk-2.de/programm/tickets_corona___________Mal Élevé von Irie Révoltés ruft mit seinem ersten Solo-Album ?Résistance mondiale? den ?weltweiten Widerstand? aus.Mal Élevé nimmt seinen Künstlernamen ernst: Seine Musik ist ?schlecht erzogen? ? sie hält sich nicht an Regeln, stellt sich gegen die Norm. ?Direkte Aktion, weltweiter Widerstand, gegen den Strom? beginnt der Opener seines Debüt-Albums, der Titelsong ?Résistance mondiale?. Der ehemalige Frontsänger von Irie Révoltés fackelt nicht lange, sondern geht gleich auf die Barrikaden. Sein erstes Solo-Album ist eine Kampfansage gegen Faschismus und Kapitalismus und zugleich ein Aufruf zur weltweiten Solidarität. ?Résistance mondiale? trägt das Statement in die Welt hinaus, dass eine andere Welt möglich ist. Eine Welt, ohne Grenzen, Rassismus und Ausbeutung. Mit dieser Message macht Mal Élevé genau da weiter, wo er mit seiner Band Irie Révoltés aufgehört hat. Fast 20 Jahre lang war er mit Irie Révoltés unterwegs. Weit über Deutschland hinaus brachten die Musiker mit ihrer Mischung aus Reggae, Dancehall, Ska, Rap und Punk tausende Menschen in Bewegung. Und das nicht nur auf über 500 Konzerten in mehr als 25 Ländern, sondern auch auf unzähligen Demonstrationen und politischen Aktionen. Irie Révoltés verbreiteten die Message, dass wir eine Utopie leben können ? wenn wir gemeinsam dafür kämpfen. Diesen Weg setzt Mal Élevé nun als Solo-Künstler fort. Die Revolution geht weiter.Mal Élevé nimmt das Mic in die Hand, um etwas zu bewegen. Das stellte direkt sein erster Solo-Song von 2018 klar. Das Lied ?Mittelmeer? prangert die europäische ?Flüchtlingspolitik? an und setzt sich dafür ein, dass keine Menschen mehr auf der Flucht vor Krieg und Hunger sterben: Alle Einnahmen des Songs kommen den Kampagnen ?Seawatch? und ?SOS Méditerranée? zugute, die Geflüchtete vor dem Ertrinken retten. Für Mal Élevé ist Musik ein Sprachrohr, um gegen die Missstände, die Ungerechtigkeiten, die Not anzuschreien, unter der allzu viele Menschen leiden. In diesem Sinne ist der Titel seiner EP ?Megafon? zu verstehen, die 2019 folgte. Und seine Musik wird gehört. Mit seinen ersten Solo-Songs im Gepäck spielte er noch im gleichen Jahr bereits 19 Festival-Shows in mehreren europäischen Ländern, eine Tour durch fünf Länder in Afrika und viele weitere Konzerte, nicht zuletzt auf dem Reeperbahnfestival oder in Hamburg und Berlin vor tausenden Aktivist*innen der Fridays for Future-Bewegung.Der Kampf für eine andere Welt ist tief in Mal Élevés Leben verwurzelt. Seine Familie ist über Frankreich, Deutschland und Spanien verstreut. Sein Vater ist ein Manouche (?Mensch?) ? wie sich die Sinti in Frankreich nennen. Er nahm Mal Élevé schon als kleines Kind mit auf Reisen und ging mit ihm auf Demonstrationen. Dieser Hintergrund erklärt nicht nur, warum Mal Élevé auf Französisch, auf Deutsch und zuweilen ? wie auf dem Titelsong seines Albums ?Résistance mondiale? ? in allen möglichen Sprachen singt. Vielleicht erklären diese Wurzeln auch ein Stück weit, dass Mal Élevé bereit ist, alles für seine politischen Ideale zu geben. Bereits in seiner Jugend ging er auf die Straße gegen Neonazis, gegen Rassismus, gegen Abschiebungen. Als Punk stellte er sich quer, wann immer es nötig war. Beim Thai-Boxen lernte er früh, was es heißt, zu kämpfen. Diese Haltung hat er bis heute nicht verloren. Mal Élevé rebelliert nicht nur mit seiner Musik. Er sieht sich als Aktivisten. Auf Podiumsdiskussionen nimmt er kein Blatt vor den Mund. In Workshops teilt er seine Erfahrungen. Mit dem von ihm mitbegründeten Verein ?Rollis für Afrika? sammelt er seit fast 20 Jahren Rollstühle in Deutschland, um Menschen mit Behinderung im Senegal zu unterstützen. Das von ihm ins Leben gerufene Projekt ?Make Some Noise? macht auf Homophobie und Sexismus im Reggae, Dancehall und Rap aufmerksam. Mit der Initiative ?Viva con Agua?, die er von Beginn an begleitet, setzte er sich beispielsweise 2018 in Nepal für sauberes Trinkwasser ein.All diese Erfahrungen fließen auf seinem Solo-Album zusammen, um zu einem Soundtrack für den ?weltweiten Widerstand? zu verschmelzen. Der pumpende Rap-Dancehall-Track ?Iriemember? lässt die Reise von Irie Révoltés Revue passieren und stellt unmissverständlich klar: ?der Widerstand geht weiter?. Das Freiheitsgefühl und der Traum von einer Welt ohne Grenzen schlagen einem auf dem melancholischen Ska-Song ?Barrer? oder dem rockigen ?Illimeté? entgegen. Mit dem düsteren Dancehall-Song ?No pasaran? sagt Mal Élevé dem Faschismus den Kampf an. Der harte Rap-Track ?Police? übt scharfe Kritik an Polizeigewalt. Das Lied ?Planet? führt uns schonungslos vor Augen, wie wir unsere Umwelt zerstören. ?Résistance mondiale? ist ein politisches Album. Keine Frage. Dies gilt jedoch nicht nur für die Lyrics. Musik ist für Mal Élevé ein Weg, um Menschen ganz wörtlich in Bewegung zu bringen. Die neuen Songs versprühen eine gehörige Ladung positive Energie. Die Reggae-Ballade ?La vie est belle? ist eine Liebeserklärung an das Leben. Das 90er-Jahre-Rap-Brett ?Saute!? und der Jungle-Punk-Track ?RootsReggaeSka? fordern ziemlich unverblümt dazu auf, so richtig auf der Tanzfläche durchzudrehen ? und dazu gibt es schon bald Gelegenheit. Im April 2020 bricht Mal Élevé zu seiner ersten Solo-Tour auf. Die Shows in Deutschland, der Schweiz und der Tschechischen Republik sind erst der Anfang. Mal Élevé ist schon bereit für den Festivalsommer 2020 ? fest entschlossen mit den Musiker*innen seiner neuen Live-Band die ?Résistance mondiale? zu starten.SUPPORT:Die 23jährige Berlinerin Sorah bringt rohen Rap mit starker politischer Botschaft auf Englisch, Französisch und Deutsch auf die Bühne. In ihrer eigenen Mischung aus ´´in your face rap´´, double time flows, dancy beats zu drill und souly vibes rappt und singt sie gegen Kapitalismus, Rassismus, Sexismus und alle Formen der Unterdrückung. In Songs wie ´´Fists High!´´ drückt Sorah mit starker Stimme und fettem Flow die Wut aus, die Frauen*, Queers und BIPoC ermutigen, ihre Kämpfe fortzusetzen. Im November 2020 veröffentlichte sie ihr erstes Album ´´FRONTLINES´´ in Zusammenarbeit mit dem Berliner Rapper Intare.___________Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr, Halle D
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    Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller »Das Ende von Eddy«.
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    Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller »Das Ende von Eddy«.
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    Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen. Darüber hinaus liefert er eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den fünfziger Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist. Das Buch sorgt seit seinem Erscheinen international für Aufsehen. So widmete Édouard Louis dem Autor seinen Bestseller "Das Ende von Eddy".
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    Französische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der französische Originaltext - mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.Édouard Louis, 1992 geboren, erzählt in diesem autobiographischen Roman von seinem Aufwachsen in der französischen Provinz, in der Picardie in Nordfrankreich, als er noch Eddy Bellegueule hieß, von seiner Homosexualität, davon, was er ihretwegen erleiden musste, und von den desolaten Verhältnissen in einem verarmten Landstrich."Ich wollte zeigen, wie meine Eltern und fast alle im Dorf von den Verhältnissen zerschmettert werden. Und wie sie die Gewalt, die ihnen durch soziale Exklusion und Arbeitslosigkeit widerfährt, als Homophobie, Alkoholismus, Rassismus, Misogynie und Alltagsaggressionen weitergeben." (É. Louis in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung)Französische Lektüre: Niveau B2 (GER)
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    Dieses Hörbuch richtet sich an alle Menschen mit gutem Gewissen. Natürlich sind sie gegen Homophobie, Rassismus und andere Arten der Diskriminierung. Sicher sind sie auch gegen Antisemitismus in jeder Form. Aber zählen Juden wirklich genauso in den Debatten der Gegenwart?David Baddiel ist in Großbritannien berühmt als politischer Kommentator und Comedian. Als prominente jüdische Stimme stellt er bohrende Fragen: Gelten Juden wirklich als handfest bedroht, genau wie andere Minderheiten? Und falls nicht - warum? In einer brillanten Kombination aus Beobachtungen der Gegenwart, persönlichen Erfahrungen und schmerzhaften Pointen erschüttert dieser Essay bequeme Gewissheiten.
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