102 Results for : pointierter

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    Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im ?Hier und Jetzt?. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im ?Hier und Jetzt?, sondern im ?Zewa?, also im ?Wisch und Weg?.Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, oder noch schlimmer: von Twittereinträgen von Till Schweiger, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.Denn wie immer bietet auch ?echt jetzt? getreu dem Motto: ?logisch statt ideologisch? eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie ?umme Ecke? stattfinden.Georg Schramm sagte mal zu Butzko: ?Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.? Seitdem fragt Butzko sich: Was muss ich also ändern, damit er wieder kommt?? Bislang ist es ihm noch nicht gelungen. Vielleicht klappt es ja mit diesem Programm. Echt jetzt.
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    Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im ?Hier und Jetzt?. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im ?Hier und Jetzt?, sondern im ?Zewa?, also im ?Wisch und Weg?.Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, oder noch schlimmer: von Twittereinträgen von Till Schweiger, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten, oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.Und genau dorthin hat HG Butzko diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet, und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.Denn wie immer bietet auch ?echt jetzt? getreu dem Motto: ?logisch statt ideologisch? eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie ?umme Ecke? stattfinden.Georg Schramm sagte mal zu Butzko: ?Ich kann gehen, wenn Sie so bleiben.? Seitdem fragt Butzko sich: Was muss ich also ändern, damit er wieder kommt?? Bislang ist es ihm noch nicht gelungen. Vielleicht klappt es ja mit diesem Programm. Echt jetzt.
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    Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.Und getreu dem Motto: logisch statt ideologisch hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie umme Ecke stattfinden. In seinem inzwischen 11. Programm aber witzig spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit Heiter bis Wolkig ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang. Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder aber witzig. Foto: PRWEB: hgbutzko.de
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    Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: logisch statt ideologisch hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie umme Ecke stattfinden. In seinem inzwischen 11. Programm aber witzig spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen. Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit Heiter bis Wolkig ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang. Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder aber witzig.
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    Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: logisch statt ideologisch hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie umme Ecke stattfinden. In seinem inzwischen 11. Programm aber witzig spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen. Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit Heiter bis Wolkig ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang. Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder aber witzig.
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    Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.Und getreu dem Motto: logisch statt ideologisch hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie umme Ecke stattfinden. In seinem inzwischen 11. Programm aber witzig spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit Heiter bis Wolkig ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang. Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder aber witzig. Foto: PRWEB: hgbutzko.de
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    Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.Und getreu dem Motto: logisch statt ideologisch hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie umme Ecke stattfinden.In seinem inzwischen 11. Programm aber witzig spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit Heiter bis Wolkig ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang.Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder aber witzig.
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    Loriots Heile Welt 2022Ein Überlebensratgeber mit LoriotMan nannte ihn auch den ?Großmeister des deutschen Humors?: Loriot, mit bürgerlichem Namen Vicco von Bülow, wurde 1923 in Brandenburg geboren, wuchs in Berlin auf und lebte am Starnberger See. Er studierte Malerei und Graphik in Hamburg. Seine humoristischen Arbeiten in ?Stern?, ?Weltbild? und ?Quick? machten ihn bekannt, die Fernsehserien Cartoon und Loriot 1?6 berühmt. Er schuf als Autor, Regisseur und Schauspieler mit ?Ödipussi? und ?Pappa ante portas? zwei der bis heute erfolgreichsten deutschen Kinofilme, war Mitglied der Berliner Akademie der Künste sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er schaute der bürgerlichen Welt ?aufs Maul?, in die Seele, in die Küche, ins Wohn-und Schlafzimmer. Er entlarvte mit pointierter Ironie hohle Phrasen in Politik und Wirtschaft und gleichzeitig die bigotte Moral kleinbürgerlicher Verhaltensweisen ? Ja, er meinte uns damit wohl alle ? Aber da sein milder Humor niemals böse wurde, lehrte er uns, über uns selbst zu lachen ...Noch vor seinem Tod 2011 gestattete er der damals frisch gestarteten BüchnerBühne, seine Werke aufzuführen ? als ?Anschubhilfe sozusagen? ? Nach mehrjähriger ?Loriot-Pause? und der Wiederaufnahme des Programms ?Küssen Sie ihre Frau? Ende August 2020 präsentiert die BüchnerBühne nun mit dem Programm ?Loriots Heile Welt 2021? einen ?Überlebensratgeber? in schweren Zeiten: Ob im Restaurant, beim Konzertbesuch, Freizeitvergnügen, dem Arzt, dem Familienalltag oder im Arbeitsleben ? stets findet die selbstbewußte Dame oder der wortgewandte Herr einen Kniff, um drohende Katastrophen abzuwenden ? zumindest für sich, zumindest für einen Moment, vielleicht ?Erleben Sie berühmte und weniger bekannte Sketche in neuem Gewand mit dem Ensemble der BüchnerBühne! Ein bunter Reigen des Scheiterns, das eigene Gesicht zu wahren: Frau Pröhl: Man soll eben auf Campingplätzen keine Bekanntschaften machen! Frau Hoppenstedt: Sie haben uns doch zuerst angequatscht! Frau Pröhl: Um Sie von ihrem besoffenen Gatten loszueisen! Frau Hoppenstedt: Nein, weil Ihr sauberer Herr Gemahl, dieser Campingcasanova, hinter allem her ist, was Beine hat! Frau Hoppenstedt: Jo...del...schnep...fe! Frau Pröhl: Win...sel...stu...te! Frau Hoppenstedt: Rat...te! Wir wünschen viel Vergnügen!
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    Es ist ein bekannter Ausspruch, dass das zweite Album das schwerste sei. Nicht aber, wenn man wie SAM VANCE-LAW kurz nach dem ersten Album verlassen wird. Das Thema für ?Goodbye? (VÖ: 06.05.2022) war dementsprechend schnell klar: Liebeskummer ? der erste schlimme, ausgewachsene, allumfassende und alles regierende. Herzschmerz ist demokratisch. Er trifft jede*n gleich, Alter, Lebensphase, Wohnort, Größe, Gewicht, Paybackpunkte, Geschlecht, Herkunft, Sehstärke ? alles egal. Herzschmerz ist für alle da. Leider. Und er ist noch in einer anderen Dimension politisch: Wo bisher Liebe und Schmerz in heteronormativen Narrativen ausbuchstabiert wurden, ist homosexuelle Liebe und damit verbunden auch Liebesleid selten explizit erzählt worden. SAM VANCE-LAW bringt mit ?Goodbye? eine wichtige queere Stimme ein für Gefühle und Bilder, die es bislang fast nur im binären System von Mann und Frau gab.Sein Debütalbum ?Homotopia? verzauberte Publikum und Presse gleichermaßen, der Rolling Stone fand: ?Die schönste und schlauste Musik 2018? und für SPIEGEL Online war er das ?Pop-Darling der Stunde?. Kein Wunder: VANCE-LAW als charmanter, pointierter Geschichtenerzähler wusste und weiß, wie er seine Zuhörer*innen elektrisiert. ?Es soll dich anziehen, statt sich dir aufzudrängen?, sagt VANCE-LAW, der 2018 außerdem den Preis für Popkultur als hoffnungsvollster Newcomer gewann. Dieses magnetische Talent setzt sich auch auf dem Nachfolger fort, ergänzt um eine neue Prägnanz und emotionale Tiefe. Auf ?Goodbye? verarbeitet er eine schmerzhafte Trennung in allen Facetten und hat damit ein dichtes, ambivalentes, verwundbares Wunderwerk geschaffen.Im Vergleich zu seinem Debütalbum gibt sich VANCE-LAW auf ?Goodbye? weniger dandyhaft, weniger erhaben ? und dennoch genauso kraftvoll, intensiv, musikalisch feingliedrig und textlich schmerzhaft präzise. Wo der Vorgänger die große Revueshow schwuler Popmusik war, ist ?Goodbye? eher der Tag nach der Premiere: Unkostümiert und abgeschminkt, ein wenig angekratzt, die Stimme rau. ?Es ist auch auf eine Art gnadenlos?, sagt VANCE-LAW und beschreibt damit das fehlende Happy-End dieser Platte, aber auch die konsequente Monokultur, in der hier ein Thema, eine Person, ein Gefühl adressiert wird, ohne Verschnaufpause oder gekippte Fenster zu anderen Welten. Wenn man so will, ist ?Goodbye? ein Abschied, eine Anklage, ein Arschtritt, ein Anfang. Jede Person, die jemals geliebt und dabei (jemanden, sich selbst, etwas) verloren hat, wird sich in diesem Album finden.Dass der gebürtige Kanadier ohne Popmusik aufwuchs und stattdessen lieber Klassik hörte, ist ein beliebter Fakt über den begnadeten Komponisten und Sänger. Seit ?Homotopia? versuchen die Kritiker*innen, sich immer wieder neue Genrebezeichnungen für VANCELAWS unverkennbaren musikalischen Stil auszudenken. Die frühe Klassik-Prägung ist den Arrangements und der Instrumentalisierung durchaus anzuhören, aber auch das Ohr für große Popmelodien und dass VANCE-LAW in seiner Wahlheimat Berlin mit einigen Größen des deutschen Indie verkehrt. Beispielsweise war er auch an der neuen Casper-LP ?Alles war schön und nichts tat weh? beteiligt. Von eingefahrenen Spuren ist bei SAM VANCELAW allerdings keine Spur: ?Man geht immer davon aus, dass Musiker*innen wüssten, was sie tun. Für mich ist es eher so, dass ich jedes Mal aufs Neue lerne, was ich da gerade mache.?
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