58 Results for : zitierte

  • Thumbnail
    Max Pechstein, einer der herausragenden Künstler des deutschen Expressionismus und zentrale Figur der Künstlergruppe Brücke, war bereits zu Lebzeiten ein erfolgreicher Maler und Grafiker. Für seine Rolle als Vorreiter der rebellischen »Neuen Sezession« bestaunte Franz Marc ihn Anfang des 20. Jahrhunderts als den »kleinen Napoleon der Berliner Künstlerschaft«. Pechsteins künstlerische Höhepunkte, seine biografischen Stationen und seltene Dokumente aus dem Familienarchiv versammeln sich in diesem bibliophilen Band zu einem neuen Glanzlicht der Reihe.Den ersten Band der historischen Reihe Junge Kunst widmete Georg Biermann 1919 Max Pechstein, der für die Monografie einen autobiografischen Brief an den Verleger verfasste. Dieses Dokument, das als vollständiges Faksimile in der Neuausgabe des Bandes abgedruckt wird, ist eine häufig zitierte Quelle in der Kunstgeschichte und ermöglicht einen authentischen Blick auf die frühen Schaffensjahre des Künstlers.Max Pechsteins lebenslange Lust am Experimentieren mit Material und Technik, seine Reisen, seine Liebe zur Natur und die Faszination an der Darstellung des menschlichen Körpers spiegeln sich in seinem reichen, farbintensiven OEuvre wider. Die Autorin schenkt dem Leser mit ihrem kenntnisreichen Essay, einer exemplarischen Bildauswahl und seltenen Archivdokumenten tiefe Einblicke in die künstlerische Entwicklung Pechsteins und sein bewegtes Künstlerleben.
    • Shop: buecher
    • Price: 13.30 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Das kurz nach Eugen Finks Tod 1976 erschienene, von ihm selbst noch zusammengestellte Buch Nähe und Distanz gilt heute als das phänomenologische Grundwerk seines Autors. Die in ihm versammelten phänomenologischen Vorträge und Aufsätze, darunter so oft zitierte Texte wie "Zum Problem der ontologischen Erfahrung" oder "Operative Begriffe in Husserls Phänomenologie", erstrecken sich in ihrer Entstehung über einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren und besitzen ein Pendant in dem von Fink 1966 publizierten und seit langem vergriffenen Band Studien zur Phänomenologie 1930-1939. Die in beiden Bänden enthaltenen Texte zeigen vor allem das Ringen ihres Autors, sich in entscheidenden Fragen des phänomenologischen Denkens von Edmund Husserl, aber auch von Martin Heidegger zu distanzieren. Die wichtigsten Fragen, die Fink dabei an Husserls Transzendentalphänomenologie richtet - wie z. B. die operative Verwendung des Seinsbegriffs, die Konzeption von Welt oder die Stellung des Ich der phänomenologischen Reduktion betreffend - stehen nach wie vor im Zentrum des phänomenologischen Interesses. Der vorliegende Band enthält sämtliche Beiträge der beiden früheren Buchpublikationen in chronologischer Reihenfolge. Die Texte wurden an den Erstdrucken bzw. erhaltenen Manuskriptfassungen überprüft und um weitere kleinere Schriften zur Phänomenologie sowie Notizen aus dem Nachlass ergänzt. Ein Nachwort und ein editorischer Bericht schließen die Edition ab.
    • Shop: buecher
    • Price: 63.80 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die Policeyordnungen des 16. Jahrhunderts eher dem Eigennutz der Obrigkeiten oder doch dem propagierten Gemeinnutz entsprachen. Dazu soll im ersten Schritt definiert werden, was im 16. Jahrhundert unter den beiden Begriffen Gemein- und Eigennutz verstanden wurde. Anschließend wird das frühneuzeitliche Ordnungsmodell der Policey näher betrachtet, da sich dieses grundlegend von der uns heutzutage bekannten Institution unterscheidet. Darauf aufbauend wird die anfangs zitierte Reichspoliceyordnung von 1530 dahingehend untersucht, welche Regelungen eher das Gemeinwohl bzw. den Eigennutz der Obrigkeiten beförderten. Gleichzeitig erfolgt dazu die Einbeziehung des Quellenbands Policeyordnungen in den fränkischen Reichsstädten und die Studie Policey, Handel und Kredit von Thomas Dehesselles. Beide Werke bieten eine ausgiebige Quellenlage zu Policeyordnungen des 16. Jahrhunderts, welche einerseits in verschiedenen Reichsstädten und andererseits im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel herausgegeben wurden. Ziel ist es dabei, den Blick nicht nur auf die überregionale Reichspoliceyordnung, sondern auch auf deren Spezifizierung anhand territorialer Beispiele zu richten. Letztendlich soll die genaue Untersuchung zur Beantwortung der Fragestellung im Fazit führen.
    • Shop: buecher
    • Price: 13.99 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,00, Universität Augsburg (Philologisch-Historische Fakultät), Veranstaltung: Proseminar: Täter in Weiß. Medizin im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit wird aufgebaut vor dem Hintergrund der "verbrecherischen" Humanexperimente hauptsächlich in den Konzentrationslagern zur Zeit des Dritten Reichs. Hierbei hatten nationalsozialistische Ärzte eigenständig oder im Auftrag von Wehrmacht, Firmen und Organisationen Versuche an lebenden Menschen vorgenommen. Die zu bearbeitende Fragestellung soll daher lauten: Gab es eine Relevanz der nationalsozialistischen Menschenversuche für die Wissenschaft? Gemeint ist hiermit: Wurden von den versuchsleitenden Ärzten Ergebnisse und Erkenntnisse erzielt, welche eine Wichtigkeit bzw. Signifikanz für die Wissenschaft hatten? Dies gilt es im nachfolgenden Text zu untersuchen. Als Hauptquelle und ausschlaggebendes Werk dient der von Alexander Mitscherlich und Fred Mielke herausgegebene und in der Forschungsliteratur unzählige Male zitierte Bericht über den sogenannten Nürnberger Ärzteprozess unter dem Titel "Medizin ohne Menschlichkeit". Zuerst werden die erzielten Ergebnisse und Erkenntnisse der Experimente hervorgehoben, um darauf aufbauend Aussagen über deren Relevanz anzuführen. Danach gilt es die Grundprobleme bei der Verwendung dieser zu erklären und noch auf die ethische und moralische Diskussion, der man sich bei der zu behandelnden Frage nicht entziehen kann, einzugehen. Am Ende sollen im Fazit noch einige zusammenfassende Worte gefunden werden, um dann mit einem weiterführenden Forschungsansatz abzuschließen.
    • Shop: buecher
    • Price: 12.99 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Gesche Gottfried vergiftete in den Jahren von 1813 bis 1827 in Bremen insgesamt 15 Menschen, darunter ihre Eltern, drei Kinder und zwei Ehemänner. Mindestens 19 weiteren Personen mischte sie von 1823 an wiederholt Gift in nicht tödlicher Dosis ins Essen. 1828 wurde Gesche Gottfried verhaftet und drei Jahre später auf dem Domshof hingerichtet. Die Stelle, an der ihr Kopf mit dem Schwert vom Rumpf getrennt wurde, markiert noch heute ein bekreuzter Stein, täglich von traditionsbewussten Bremer Passanten als Zeichen der Verachtung bespuckt. In der Schilderung von Gesche Gottfrieds Verteidiger Friedrich Leopold Voget entsteht das Bild einer kalt berechnenden, aus niederen, gewinnsüchtigen Motiven mordenden Frau, über deren Taten die Öffentlichkeit gleichsam aus allen Wolken fiel. Nach fast 170 Jahren ungeprüfter Übernahme seiner Darstellung hat Peer Meter den Fall nach den Prozessakten ganz neu dargestellt. Er belegt, dass Voget Zeugenaussagen mehrfach grob verfälscht zitierte und dass auch Gesche Gottfrieds mörderisches Treiben keineswegs nur im Stillen vonstatten gegangen war. Vielmehr steht fest, dass es bereits Jahre vor ihrer Verhaftung immer wieder Warnungen vor ihrer Person gegeben hatte. Peer Meter entreißt nach weiterer Recherche und präziser Analyse die Darstellung des Hergangs und der in dieser beispiellosen Mordserie vorkommenden Personen endlich der Sichtweise des 19. Jahrhunderts. Ebenso spannend, wie er das Porträt der Bremer Giftmörderin als psychisch schwer verwirrter Frau herausarbeitet, legt er einen zweiten Aspekt dar: die Unmöglichkeit der bremischen Bürgergesellschaft, eine eigene Mitverantwortung an den grauenhaften Taten anzuerkennen.
    • Shop: buecher
    • Price: 15.40 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Nach einer Erstausgabe 1994 und einer 2. Auflage 2001 gibt es jetzt das Ruhama Liederbuch in einer Neuedition. 141 Lieder von den Anfängen bis heute: von den älteren Liedern die besten und meistgesungenen, dazu alle neuen, die seit der Jahrtausendwende entstanden sind. Alles in einem: 30 Jahre Ruhama mit eigenen Liedern, von "Da berühren sich Himmel und Erde" und dem "Lied der Heimkehr. Im Jubel ernten" bis "Keinen Tag soll es geben" und "Komm näher, Friede", von "Du sei bei uns" über "Alles ist möglich (dem der liebt)" bis "Und meine Seele singt" und "Schenke mir, Gott". So wird auch die Geschichte und Entwicklung der Kölner Band, die seit 1986 bei jedem Katholikentag und bei jedem (evangelischen wie ökumenischen) Kirchentag mitgewirkt hat, in ihren Liedern erlebbar. Die Texte und Melodien sind von Thomas Laubach, Thomas Quast und Michael Lätsch wie auch von Hanns Dieter Hüsch, Uwe Seidel, Eckart Bücken, Raymund Weber, Eugen Eckert, Christoph Lehmann und anderen. Peter Deckert schreibt im Vorwort: "30 Jahre - und von Alterserscheinung keine Spur. Im Gegenteil: Wer wissen will, was das viel zitierte Psalmwort "Singt dem Herrn ein neues Lied" bedeuten kann, findet in Ruhamas CD-Produktionen und eben in diesem Liederbuch wunderbare überzeugende Antworten!" Ein Inhaltsverzeichnis nach Stichworten ist enthalten, und aus dem alphabetisches Inhaltsverzeichnis lässt sich ersehen, welche Lieder im Ruhama Chorbuch mit Chorsätzen gedruckt sind oder auf welcher CD (ggf. zugehöriger Partitur) das jeweilige Lied veröffentlicht ist.
    • Shop: buecher
    • Price: 12.90 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Der Legende zufolge gab Produzent Albert Broccoli bei den Vorbereitungen zu dem James-Bond-Film Leben und sterben lassen bei Salvador Dalí einen Satz Tarotkarten in Auftrag. (Wir erinnern uns: Bonds Gegenspieler Kananga ließ sich gerne von dem schönen Medium Solitaire die Zukunft aus den Karten lesen.) Die Zusammenarbeit zwischen Broccoli und Dalí platzte zwar aufgrund vertraglicher Differenzen - inspiriert von seiner Frau Gala, die ihn in seinen mystischen Interessen bestärkte, setzte Dalí das Projekt aber fort.Das Werk erschien 1984 in einer limitierten, mittlerweile längst vergriffenen Art Edition - Dalí war damals der erste renommierte Künstler, der ein völlig neues Kartenset entwarf. Dabei stützte er sich auf Meisterwerke von der Antike bis zur Moderne, zitierte u. a. Jacques-Louis Davids Tod des Marat oder Lucas Cranachs Drei Grazien (natürlich findet man auch Dalí selbst und seine Gala auf den Karten) und verknüpfte sein Wissen über das Arkane mit seinem unverwechselbaren Witz. Das Ergebnis ist ein surreales Kaleidoskop europäischer Kunst- und Kulturgeschichte.Nun hat TASCHEN dieses seltene Werk wieder aufgelegt. Es enthält sämtliche 78 Karten und zeigt Figuren wie den Magier, die Liebenden, den Mond, den Tod, die Hohepriesterin und die Kaiserin. Im umfangreichen Begleitheft hält der international renommierte Tarotexperte Johannes Fiebig die angemessene Festrede zu dieser Traumhochzeit von Surrealismus und Esoterik.Außerdem im Begleitheft enthalten:Eine Einführung in Dalís Leben und das Making-of des ProjektsGut verständliche Erläuterungen der Komposition jeder Karte, ihrer Bedeutung sowie praktische HinweiseSchrittweise Erklärungen, wie die Karten zu lesen sindEine jargonfreie Sprache, die Tarot für jeden Neueinsteiger verständlich macht
    • Shop: buecher
    • Price: 50.00 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Diese fünfte deutsche Auflage enthält ein ganz neues Kapitel über van der Waerdens Permanenten-Vermutung, sowie weitere neue, originelle und elegante Beweise in anderen Kapiteln.Aus den Rezensionen: "... es ist fast unmöglich, ein Mathematikbuch zu schreiben, das von jedermann gelesen und genossen werden kann, aber Aigner und Ziegler gelingt diese Meisterleistung in virtuosem Stil. [...] Dieses Buch erweist der Mathematik einen unschätzbaren Dienst, indem es Nicht-Mathematikern vorführt, was Mathematiker meinen, wenn sie über Schönheit sprechen." Aus der Laudatio für den "Steele Prize for Mathematical Exposition" 2018"Was hier vorliegt ist eine Sammlung von Beweisen, die in das von Paul Erdös immer wieder zitierte BUCH gehören, das vom lieben (?) Gott verwahrt wird und das die perfekten Beweise aller mathematischen Sätze enthält. Manchmal lässt der Herrgott auch einige von uns Sterblichen in das BUCH blicken, und die so resultierenden Geistesblitze erhellen den Mathematikeralltag mit eleganten Argumenten, überraschenden Zusammenhängen und unerwarteten Volten."www.mathematik.de, Mai 2002"Eine einzigartige Sammlung eleganter mathematischer Beweise nach der Idee von Paul Erdös, verständlich geschrieben von exzellenten Mathematikern. Dieses Buch gibt anregende Lösungen mit Aha-Effekt, auch für Nicht-Mathematiker."www.vismath.de"Ein prächtiges, äußerst sorgfältig und liebevoll gestaltetes Buch! Erdös hatte die Idee DES BUCHES, in dem Gott die perfekten Beweise mathematischer Sätze eingeschrieben hat. Das hier gedruckte Buch will eine "very modest approximation" an dieses BUCH sein.... Das Buch von Aigner und Ziegler ist gelungen ..." Mathematische Semesterberichte, November 1999"Wer (wie ich) bislang vergeblich versucht hat, einen Blick ins BUCH zu werfen, wird begierig in Aigners und Zieglers BUCH der Beweise schmökern."www.mathematik.de, Mai 2002
    • Shop: buecher
    • Price: 46.26 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,7, , Sprache: Deutsch, Abstract: "Man kann nicht nicht kommunizieren" (Watzlawick et al. 1969/2007, S. 53). Dieser berühmte und oft zitierte Ausspruch von Paul Watzlawick stellt eine der Grundannahmen der Kommunikationswissenschaft dar. Da wir uns also der Kommunikation nicht entziehen können, erscheint es doch besonders in der heutigen - oft als "schnelllebig" titulierten - Zeit sinnvoll, Möglichkeiten zu finden, Kommunikation zu verbessern. Seit seiner Entwicklung hat sich das Neurolinguistische Programmieren (NLP) in nahezu allen westlichen Industrieländern ausgebreitet. Jährlich werden unzählige Seminare und Coachings angeboten, große Firmen nutzen NLP zur Führungskräfte- oder Personalschulung, sogar an den Volkshochschulen einiger Länder ist NLP mittlerweile vertreten und die Anzahl der NLP-Practitioner scheint nach oben hin keine Grenze zu kennen. Steckt hinter NLP, welches gerne als omnipotente Methode umworben wird, nur ein lohnender Wirtschaftszweig? Oder ist NLP ein Kommunikationsmodell, das das Gelingen von Kommunikation tatsächlich erleichtert? Intention der vorliegenden Studienarbeit ist es, eine erste Einführung in das breite Gebiet des NLP zu geben und Möglichkeiten zur Kommunikationsverbesserung aufzuzeigen. Nach der Erläuterung des Begriffes "NLP" an sich und Informationen zur Entstehung werde ich in Kapitel 2 auf die Grundannahmen des NLP eingehen. Kapitel 3 liefert einen Überblick über die Elemente des NLP und in Kapitel 4 folgt eine Übersicht über die elementaren Modelle und Techniken des NLP, mit denen das Ziel, Kommunikation zu verbessern, erreicht werden soll. Im nachfolgenden Kapitel erhält der Leser einen Ausblick auf die Anwendungsbereiche und Perspektiven des NLP, bevor ich im Resümee auch kritisch auf die Risiken und Nebenwirkungen des NLP eingehen werde und die Studienarbeit mit einem Fazit und der persönlichen Stellungnahme abschließe.
    • Shop: buecher
    • Price: 14.40 EUR excl. shipping
  • Thumbnail
    Die Cantos LXXIV und LXXXI aus den Pisaner Gesängen sind ein hervorragender Einstieg in Pounds weitverzweigte lyrisch-epische Welt. Walter Baumann stellt den Originaltexten hier eine neue Übersetzung ins Deutsche zur Seite. Im Nebeneinander der Texte erschließt sich ihre ganze Kraft. Es ist höchste Zeit, diese faszinierende Poesie auch auf Deutsch zu entdecken. Die Lyrik-Zeitschrift Das Gedicht kürte Ezra Pound (1885-1972) bereits 1999 zum wichtigsten Dichter des 20. Jahrhunderts. Die zweisprachige englisch-deutsche Gesamtausgabe seines Lebenswerks, der Cantos, erschien jedoch erst 2012. Ezra Pound wurde am 30. Oktober 1885 in Hailey, Idaho, geboren. Aufgewachsen in Philadelphia, wo er auch studierte, zog es ihn bald nach Europa. In London (1908-1920) und Paris (1920-1924) avancierte er rasch zum Vorreiter der Moderne in Literatur, Kunst und Musik. Von 1924 bis 1945 hatte er seinen Wohnsitz in Rapallo. Für Rundfunkansprachen, die er während des Zweiten Weltkriegs hielt, wurde er in den USA wegen Landesverrats angeklagt. Nach einem Aufenthalt in einem US-Straflager bei Pisa von Mai bis November 1945 folgten zwölfeinhalb Jahre Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik in den USA. 1958 nach Italien entlassen, verstummte er zunehmend. Er starb am 1. November 1972. Sein Grab befindet sich auf der Friedhofsinsel San Michele in Venedig. Ezra Pound, der Erneuerer und Förderer der Künste, vor allem der Poesie, hat seine eindrücklichste Dichtung als Häftling in einem Straflager bei Pisa verfasst. Nach Wochen in einem Drahtkäfig wurde er in ein Offizierszelt verlegt. Dort entwarf er die Pisan Cantos (LXXIV- LXXXIV) handschriftlich und tippte sie des Abends auf einer Schreibmaschine der Krankenstation. Der sonst so zitierfreudige Pound musste sich in Pisa weitgehend auf sein Gedächtnis verlassen. Außer auf die Bibel und den mitgebrachten Konfuzius-Band konnte er lediglich auf das Pocket Book of Verse (1940) von M. Edmund Speare zurückgreifen. Daraus zitierte er unter anderem Geoffrey Chaucer und Walt Whitman. Neben Gedichtbänden und Essaysammlungen veröffentlichte Pound mehrere Tausend Rezensionen und Aufsätze in verschiedenen Zeitschriften.
    • Shop: buecher
    • Price: 18.00 EUR excl. shipping


Similar searches: