161 Results for : percussionist

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    This book reminds us of what we have in common: the power to create a good life for ourselves and for others, no matter what the world has in store for us. (Michael J. Fox)This audiobook reveals that people with disabilities are the invisible force that has shaped history. They have been instrumental in the growth of freedom and birth of democracy. They have produced heavenly music and exquisite works of art. They have unveiled the scientific secrets of the universe. They are among our most popular comedians, poets, and storytellers. And at 1.2 billion, they are also the largest minority group in the world.Al Etmanski offers 10 lessons we can all learn from people with disabilities, illustrated with short, funny, inspiring, and thought-provoking stories of 100 individuals from 20 countries. Some are familiar, like Michael J. Fox, Greta Thunberg, Stephen Hawking, Helen Keller, Stevie Wonder, and Temple Grandin. Others deserve to be, like Evelyn Glennie, a virtuoso percussionist who is deaf - her mission is to teach the world to listen to improve communication and social cohesion. Or Aaron Philip, who has revolutionized the runway as the first disabled trans woman of color to become a professional model. The time has come to recognize people with disabilities for who they really are: authoritative sources on creativity, love, sexuality, and resistance, dealing with adversity and living a good life. ungekürzt. Language: English. Narrator: Steve Carlson. Audio sample: https://samples.audible.de/bk/acx0/175502/bk_acx0_175502_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    Zwischen 1973 und 1977 führten die in den Hochsicherheitstrakten von Stuttgart-Stammheim, Köln-Ossendorf und anderen Gefängnissen inhaftierten Mitglieder der Roten Armee Fraktion eine Korrespondenz, die sie "Das Info" genannt haben. Diese Briefe wurden als Kassiber jeweils an die gesamte Gruppe weitergeleitet. Für die RAF bedeutete es den Versuch, das Kollektiv (als das sie sich verstand) über die Mauern der verschiedenen Gefängnisse hinweg durch Schreiben aufrecht zu erhalten. "Das Info" dient Paul Plamper und Alban Rehnitz, beide Jahrgang 1972, als Ausgangspunkt einer Annäherung an die revolutionäre Gewalt des 20. Jahrhunderts. Sie collagieren die Briefe zu einem Hörstück, das nicht die historische Situation zu rekonstruieren versucht, sondern vielmehr auf ihren existenziellen Gehalt zielt - durch einen unvoreingenommenen und musikalischen Zugriff auf das Material. Die von den Black Panthers beeinflusste Sprachrhythmik der RAF-Texte kollidiert mit den Beats von Funk-Schlagzeuger Kenny Martin ("Defunkt" u.v.a.) und Percussionist Andreas Weiser. "schreibt auf. unsere haut." - "Das Info" könne die Haut der RAF werden, formuliert Gudrun Ensslin zu Beginn des Briefwechsels programmatisch. Die Hörspielfassung verfolgt insbesondere das Ringen der Gruppe um inneren Zusammenhalt, auch in der Phase hin zum großen Hungerstreik von 1974. Sie bietet u. a. Einblick in den Kampf gegen Isolationshaft und Zwangsernährung, in die Dynamik von Selbstkritik, Abschottung und Radikalisierung - aber auch in die immer wieder formulierte verzweifelte Sehnsucht nach einer besseren Gesellschaft. In deiner Audible-Bibliothek findest du für dieses Hörerlebnis eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material. deutsch. Cristin König, Martin Engler, Thomas Stecher. https://samples.audible.de/bk/hspk/000021/bk_hspk_000021_sample.mp3.
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    Die Berliner Band il Civetto hat sich im Geiste des Pop neu erfunden ? und Global Pop gleich dazu: Ihr universeller Melting-Pop bricht mit westlicher Kulturdominanz und bezieht seine Energie aus den offenen Versuchslaboren der Berliner Techno-Szene. Die bisherige Karriere von il Civetto: ein Spiel nach eigenen Regeln. Ein Abend im Mai 2011. Bereits aus der Ferne scheint der U-Bahnhof Schlesisches Tor in Berlin zu beben. Hypnotische Beats und Melodien elektrisieren die Luft, eine unwiderstehliche Anziehungskraft geht von dem historistischen Ziegelbau aus. Im Inneren des Bahnhofs beugen sich ein paar junge Musiker über ihre Instrumente und verwandeln die Szenerie binnen Minuten in einen orgiastischen Street Rave. Schon bald drängen sich die Massen bis zur Straße und darüber hinaus, der Späti-Verkäufer kommt mit den Getränken nicht mehr nach. Alles, was man international irgendwo zwischen Anything Goes, Diversität und Hedonismus mit dieser Stadt verbindet, manifestiert sich im Hier und Jetzt. Nirgendwo sonst will man an diesem Abend sein. »Ein Freund von uns hat die Sicherheitsleute mit Döner bestochen, damit wir ein bisschen länger spielen konnten«, erinnert sich Leon Bollinger zehn Jahre später. Bollinger ist Schlagzeuger und Percussionist bei der Berliner Band il Civetto, mit der er an jenem denkwürdigen Abend das bis dahin erfolgreichste ihrer frühen Guerilla-Konzerte gespielt hatte. Seitdem hat die Gruppe auf organische Weise eine überaus beeindruckende Entwicklung genommen, die nun in dem universellen Melting-Pop von neuen Stücken wie »Rio-Reiser-Platz« ihren vorläufigen Höhepunkt findet ? und 2022 im bislang besten Album von il Civetto gipfeln wird, dazu später mehr.Um nun aber zu verstehen, wie die Dinge bei il Civetto zusammengehören, ist es wichtig, die Geschichte der Band zu kennen. Bollinger (Schlagzeug & Percussion), Lars Löffler-Oppermann (Saxofon, Klarinette) sowie der Sänger und Bassist Leon Keiditsch kannten sich damals bereits seit der Mittelstufe. Das Kapital ihrer Freundschaft lag auch in der Vielseitigkeit, die sich automatisch aus der unterschiedlichen Sozialisation der Freunde ergab. Während Bollinger mit Manu Chao und Desert Blues aufgewachsen ist, hat Löffler-Oppermann klassisch Klarinette gelernt, bereits in jungen Jahren Klezmer und Balkan Beats gespielt und später an der UDK studiert, derweil Keiditsch klassischen Gesang gelernt hat und in Kindheit und früher Jugend als großes Opern-Talent galt. Und alle zusammen gingen sie dann in die Berliner Techno-Clubs.Das ist das Fundament dieser Gruppe: ihre enorme Offenheit, Musikalität und Neugierde in alle Richtungen einerseits ? ergänzt durch die Tatsache, dass sie gleichwohl ziemlich typische Vertreter ihrer Berliner Generation sind. Den Spaß an der Musik merkt man il Civetto so deutlich an, dass sie bald in die Berliner Läden gebucht wurden, in denen sie vorher am Wochenende ausgegangen waren, Techno-Clubs wie Kater Holzig, Wilde Renate und Sisyphos. Nur ein scheinbarer Wiederspruch: il Civetto überführen die Energie und die Beats des Berliner Nachtlebens mit den Mitteln einer Rockband in großen Pop. Wenn diese inzwischen fünf Leute zusammen Musik machen, entsteht ein einzigartiger Vibe, der auch die diversen Umbesetzungen schadlos überstanden hat. Neben den Genannten haben sich seit einiger Zeit die Gitarristen Dany Ahmed und Robert Kondorosi der Gruppe angeschlossen, die sich nahtlos einfügen und il Civetto zu noch mehr Vielfalt verhelfen. So begann eine Karriere, die eigentlich gar nicht als eine solche geplant war. Die sich über Jahre behutsam und selbstgesteuert entwickeln konnte. Bis heute spielten il Civetto unzählige Konzerte von Amsterdam über Kopenhagen bis Istanbul, sie traten auf dem Fusion Festival ebenso auf wie beim Montreux Jazz Festival. Ihr erstes, unbetiteltes Album finanzierten il Civetto 2015 noch erfolgreich mittels einer Crowdfunding-Aktion, für das zweite, »Facing The Wall« gab es dann 2019 schon einen kleinen Indie-Deal, zwischendurch waren außerdem zwei EPs erschienen. Das erste Kapitel ihrer neuen Geschichte haben il Civetto dann kürzlich in den Berliner Hansa Studios aufgeschlagen. Das Studio ist legendär, hier trifft das Wort ausnahmsweise wirklich zu: David Bowie hat dort Teile seiner Berlin-Trilogie produziert, Depeche Mode, U2 und zahlreiche andere nahmen im Hansa Studio prägende Alben auf. Und für il Civetto war das Studio offenbar die richtige Umgebung, um gemeinsam mit dem Produzenten Tim Tautorat die ersten vier Songs unter neuen Vorzeichen aufzunehmen, von denen die Single »Rio-Reiser-Platz« am 20. August erschienen ist.Das erste, was auffällt: Alle neuen Songs sind auf Deutsch getextet. Eine Entscheidung, die dem stilistischen Multikulturalismus der Gruppe jedoch nur scheinbar entgegensteht. Mindestens so wichtig wie ihre musikalische Offenheit und Vielseitigkeit ist es il Civetto nämlich, verstanden zu werden. In den Interviews zu »Facing the Wall« war den Musikern aufgefallen, dass sie ihre Texte immer wieder ausgiebig erklären mussten ? und wer will schon Pop-Texte erklären?il Civetto jedenfalls nicht. Ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen sind ihnen so wichtig wie die Musik selbst. »Themen wie Klimawandel oder Gentrifizierung spielen bei uns automatisch eine Rolle«, sagt Bollinger. »Wir sind politische Menschen, das lässt sich gar nicht von unserer Musik trennen.« Es ging also darum, eine neue Sprache für diese Musik zu finden. Ein Prozess, an dem die ganze Band sich beteiligt hat, der sie noch enger zusammengeschweißt hat und der letztlich aufgegangen ist. »Wir bleiben heute im Bett und halten uns an unserer Liebe fest, stellen den Wecker auf 1. Mai / Für immer und dich, für immer diese Nacht, in deinem Zimmer hier am Rio-Reiser-Platz«, singt Leon Keiditsch etwa in der ersten Single »Rio-Reiser-Platz« zu den Bläsern der Gruppe Seeed ? und bringt in diesen wenigen Worten nicht nur drei Anspielungen auf Rio Reiser unter, zu dessen 25. Todestag die Single erschienen ist. il Civetto vermitteln hier vielmehr spielerisch die Grenzmarkierungen aktueller Gentrifizierungsdiskurse zwischen linker Tradition und turbokapitalistischer Gegenwart.Auch mit dem erhabenen »Neonlicht« wagen il Civetto mehr Pop ohne ihre musikalischen Kerntugenden außer Acht zu lassen. Der Spagat gelingt traumwandlerisch: Musikalisch klingt es anders, aber il Civetto machen hier Musik mit einem ähnlichen Effekt wie jene, die Pierre Baigorry von Seeed als Peter Fox gemacht hat: ein hybrider Pop wider die westliche Kulturdominanz, der aus den bekannten il-Civetto-Quellen weiterhin schöpft, aber durch seine erhabenen Melodien nun tatsächlich zu einer universellen Musiksprache verdichtet wurde. In der Melancholie von »Luna« oder der bläsergrundierten Bridge, mit der »Rio-Reiser-Platz« gegen Ende in die Unendlichkeit abhebt, ist immer auch gleich das Reisemittel mitgedacht, mit dem il Civetto schon sehr bald ins nächste Abenteuer aufbrechen werden. Denn ebenso wie ihre Freundschaft und die Musik eint die fünf Musiker ihr unstillbares Fernweh: Frühere il-Civetto-Songs wurden unter anderem in Südamerika und Afrika geschrieben, demnächst geht?s nach Spanien. Dort werden il Civetto ein Album fertig produzieren, dem diese unstillbare Sehnsucht nach der Ferne ebenso eingeschrieben sein wird, wie dem großartigen neuen Song »Barbazan« der Pop. »Wir haben uns früher nie getraut, uns so klar zu unserer Pop-Leidenschaft zu bekennen«, sagt Lars Löffler-Oppermann. Dass sie diesen Mut jetzt aufgebracht haben, ist gut für uns alle. So richtig beginnt die il-Civetto-Geschichte erst jetzt ? ziemlich auf den Punkt zehn Jahre nach dem denkwürdigen Abend im Schlesischen Tor.
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    Die Berliner Band il Civetto hat sich im Geiste des Pop neu erfunden ? und Global Pop gleich dazu: Ihr universeller Melting-Pop bricht mit westlicher Kulturdominanz und bezieht seine Energie aus den offenen Versuchslaboren der Berliner Techno-Szene. Die bisherige Karriere von il Civetto: ein Spiel nach eigenen Regeln. Ein Abend im Mai 2011. Bereits aus der Ferne scheint der U-Bahnhof Schlesisches Tor in Berlin zu beben. Hypnotische Beats und Melodien elektrisieren die Luft, eine unwiderstehliche Anziehungskraft geht von dem historistischen Ziegelbau aus. Im Inneren des Bahnhofs beugen sich ein paar junge Musiker über ihre Instrumente und verwandeln die Szenerie binnen Minuten in einen orgiastischen Street Rave. Schon bald drängen sich die Massen bis zur Straße und darüber hinaus, der Späti-Verkäufer kommt mit den Getränken nicht mehr nach. Alles, was man international irgendwo zwischen Anything Goes, Diversität und Hedonismus mit dieser Stadt verbindet, manifestiert sich im Hier und Jetzt. Nirgendwo sonst will man an diesem Abend sein. »Ein Freund von uns hat die Sicherheitsleute mit Döner bestochen, damit wir ein bisschen länger spielen konnten«, erinnert sich Leon Bollinger zehn Jahre später. Bollinger ist Schlagzeuger und Percussionist bei der Berliner Band il Civetto, mit der er an jenem denkwürdigen Abend das bis dahin erfolgreichste ihrer frühen Guerilla-Konzerte gespielt hatte. Seitdem hat die Gruppe auf organische Weise eine überaus beeindruckende Entwicklung genommen, die nun in dem universellen Melting-Pop von neuen Stücken wie »Rio-Reiser-Platz« ihren vorläufigen Höhepunkt findet ? und 2022 im bislang besten Album von il Civetto gipfeln wird, dazu später mehr.Um nun aber zu verstehen, wie die Dinge bei il Civetto zusammengehören, ist es wichtig, die Geschichte der Band zu kennen. Bollinger (Schlagzeug & Percussion), Lars Löffler-Oppermann (Saxofon, Klarinette) sowie der Sänger und Bassist Leon Keiditsch kannten sich damals bereits seit der Mittelstufe. Das Kapital ihrer Freundschaft lag auch in der Vielseitigkeit, die sich automatisch aus der unterschiedlichen Sozialisation der Freunde ergab. Während Bollinger mit Manu Chao und Desert Blues aufgewachsen ist, hat Löffler-Oppermann klassisch Klarinette gelernt, bereits in jungen Jahren Klezmer und Balkan Beats gespielt und später an der UDK studiert, derweil Keiditsch klassischen Gesang gelernt hat und in Kindheit und früher Jugend als großes Opern-Talent galt. Und alle zusammen gingen sie dann in die Berliner Techno-Clubs.Das ist das Fundament dieser Gruppe: ihre enorme Offenheit, Musikalität und Neugierde in alle Richtungen einerseits ? ergänzt durch die Tatsache, dass sie gleichwohl ziemlich typische Vertreter ihrer Berliner Generation sind. Den Spaß an der Musik merkt man il Civetto so deutlich an, dass sie bald in die Berliner Läden gebucht wurden, in denen sie vorher am Wochenende ausgegangen waren, Techno-Clubs wie Kater Holzig, Wilde Renate und Sisyphos. Nur ein scheinbarer Wiederspruch: il Civetto überführen die Energie und die Beats des Berliner Nachtlebens mit den Mitteln einer Rockband in großen Pop. Wenn diese inzwischen fünf Leute zusammen Musik machen, entsteht ein einzigartiger Vibe, der auch die diversen Umbesetzungen schadlos überstanden hat. Neben den Genannten haben sich seit einiger Zeit die Gitarristen Dany Ahmed und Robert Kondorosi der Gruppe angeschlossen, die sich nahtlos einfügen und il Civetto zu noch mehr Vielfalt verhelfen. So begann eine Karriere, die eigentlich gar nicht als eine solche geplant war. Die sich über Jahre behutsam und selbstgesteuert entwickeln konnte. Bis heute spielten il Civetto unzählige Konzerte von Amsterdam über Kopenhagen bis Istanbul, sie traten auf dem Fusion Festival ebenso auf wie beim Montreux Jazz Festival. Ihr erstes, unbetiteltes Album finanzierten il Civetto 2015 noch erfolgreich mittels einer Crowdfunding-Aktion, für das zweite, »Facing The Wall« gab es dann 2019 schon einen kleinen Indie-Deal, zwischendurch waren außerdem zwei EPs erschienen. Das erste Kapitel ihrer neuen Geschichte haben il Civetto dann kürzlich in den Berliner Hansa Studios aufgeschlagen. Das Studio ist legendär, hier trifft das Wort ausnahmsweise wirklich zu: David Bowie hat dort Teile seiner Berlin-Trilogie produziert, Depeche Mode, U2 und zahlreiche andere nahmen im Hansa Studio prägende Alben auf. Und für il Civetto war das Studio offenbar die richtige Umgebung, um gemeinsam mit dem Produzenten Tim Tautorat die ersten vier Songs unter neuen Vorzeichen aufzunehmen, von denen die Single »Rio-Reiser-Platz« am 20. August erschienen ist.Das erste, was auffällt: Alle neuen Songs sind auf Deutsch getextet. Eine Entscheidung, die dem stilistischen Multikulturalismus der Gruppe jedoch nur scheinbar entgegensteht. Mindestens so wichtig wie ihre musikalische Offenheit und Vielseitigkeit ist es il Civetto nämlich, verstanden zu werden. In den Interviews zu »Facing the Wall« war den Musikern aufgefallen, dass sie ihre Texte immer wieder ausgiebig erklären mussten ? und wer will schon Pop-Texte erklären?il Civetto jedenfalls nicht. Ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen sind ihnen so wichtig wie die Musik selbst. »Themen wie Klimawandel oder Gentrifizierung spielen bei uns automatisch eine Rolle«, sagt Bollinger. »Wir sind politische Menschen, das lässt sich gar nicht von unserer Musik trennen.« Es ging also darum, eine neue Sprache für diese Musik zu finden. Ein Prozess, an dem die ganze Band sich beteiligt hat, der sie noch enger zusammengeschweißt hat und der letztlich aufgegangen ist. »Wir bleiben heute im Bett und halten uns an unserer Liebe fest, stellen den Wecker auf 1. Mai / Für immer und dich, für immer diese Nacht, in deinem Zimmer hier am Rio-Reiser-Platz«, singt Leon Keiditsch etwa in der ersten Single »Rio-Reiser-Platz« zu den Bläsern der Gruppe Seeed ? und bringt in diesen wenigen Worten nicht nur drei Anspielungen auf Rio Reiser unter, zu dessen 25. Todestag die Single erschienen ist. il Civetto vermitteln hier vielmehr spielerisch die Grenzmarkierungen aktueller Gentrifizierungsdiskurse zwischen linker Tradition und turbokapitalistischer Gegenwart.Auch mit dem erhabenen »Neonlicht« wagen il Civetto mehr Pop ohne ihre musikalischen Kerntugenden außer Acht zu lassen. Der Spagat gelingt traumwandlerisch: Musikalisch klingt es anders, aber il Civetto machen hier Musik mit einem ähnlichen Effekt wie jene, die Pierre Baigorry von Seeed als Peter Fox gemacht hat: ein hybrider Pop wider die westliche Kulturdominanz, der aus den bekannten il-Civetto-Quellen weiterhin schöpft, aber durch seine erhabenen Melodien nun tatsächlich zu einer universellen Musiksprache verdichtet wurde. In der Melancholie von »Luna« oder der bläsergrundierten Bridge, mit der »Rio-Reiser-Platz« gegen Ende in die Unendlichkeit abhebt, ist immer auch gleich das Reisemittel mitgedacht, mit dem il Civetto schon sehr bald ins nächste Abenteuer aufbrechen werden. Denn ebenso wie ihre Freundschaft und die Musik eint die fünf Musiker ihr unstillbares Fernweh: Frühere il-Civetto-Songs wurden unter anderem in Südamerika und Afrika geschrieben, demnächst geht?s nach Spanien. Dort werden il Civetto ein Album fertig produzieren, dem diese unstillbare Sehnsucht nach der Ferne ebenso eingeschrieben sein wird, wie dem großartigen neuen Song »Barbazan« der Pop. »Wir haben uns früher nie getraut, uns so klar zu unserer Pop-Leidenschaft zu bekennen«, sagt Lars Löffler-Oppermann. Dass sie diesen Mut jetzt aufgebracht haben, ist gut für uns alle. So richtig beginnt die il-Civetto-Geschichte erst jetzt ? ziemlich auf den Punkt zehn Jahre nach dem denkwürdigen Abend im Schlesischen Tor.
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    What is Yoga Trance Dance? Yoga and dance are two great rivers that lead us back into our bodies and rejuvenate us with prana, the vital energy of life. Yoga awakens the breath, fluidity of the spine, and inner power. Free-form trance dance cultivates natural movement, intuition, and creativity. Now, with Yoga Trance Dance you can experience the benefits of both these traditions in one energized workout. On disc one, Shiva Rea guides you through the same innovative methods that she offers at her acclaimed yoga retreats and workshops worldwide. You begin with creative flow yoga, move into the depths of ecstatic dance, and complete your session with moving meditation and chant. Disc two contains just the music - a phenomenal full-length world trance-dance album ideal for self-guided sessions, traditional yoga, or just great listening. If you've been looking for a dynamic new way to enhance your range of motion, break through physical and energetic blockages, boost cardiovascular strength, and create a more positive relationship with your body, here's the perfect program, Yoga Trance Dance. Featuring master musicians Geoffrey Gordon and Ben Leinbach, with guest artists Jai Uttal, Tina Malia, and Hans Christian. Produced by Geoffrey Gordon and Ben Leinbach. Geoffrey Gordon is a world-renowned percussionist, composer, and producer who has worked extensively in dance, theater, and film scores, as well as on many popular recordings. Ben Leinbach is a master drummer, songwriter, and studio whiz who has worked with many well-known artists in nearly every musical genre. Language: English. Narrator: Shiva Rea. Audio sample: https://samples.audible.de/sp/true/000662/sp_true_000662_sample.mp3. Digital audiobook in aax.
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    Am 21. und 22. Januar 2016 spielte der grammynominierte und mit Goldawards ausgezeichnete Bluesrock Gitarrist und Singer-Songwriter Joe Bonamassa zwei einzigartige Akustikkonzerte in der renommierten Carnegie Hall in New York City. Zu hören sind nicht nur seine größten Hits in neuem Arrangement, sondern auch einige brandneue Songs. Das Konzert ist Teil einer besonderen Akustiktour, auf der Bonamassa mit einem Weltklasse-Ensemble auftrat. Neben Reese Wynans (Klavier), Anton Fig (Schlagzeug) und Eric Bazilian (Mandoline, Drehleier, Saxophon,Akustikgitarre, Gesang) ist die chinesische Cellistin und Erhuistin Tinao Guo zu hören, deren Repertoire von Klassik bis zu Heavy Metal reicht. Auch der ägyptische Percussionist und Komponist Hossam Ramzy ist mit von der Partie. Er schrieb nicht nur dutzende Filmsoundtracks, sondern war auch an Jimmy Page und Robert Plants "No Quarter: Unledded Tour" beteiligt. Für den Backgroundgesang sorgen Mahalia Barnes, Juanita Tippins und Gary Pinto aus Australien. "Diese Tour gehörte zu den anspruchsvollsten Projekten, die ich mir je vorgenommen hatte, immerhin spielte ich mit einer neunköpfigen Akustikband. Doch das Ergebnis ist großartig, es ist eine typische Joe Bonamassa Freakshow.", freut sich der Gitarrist und Sänger. Ein Konzert in der Carnegie Hall zählte schon zu Joe Bonamassas Kindheitsträumen. Sein ganzes Leben lang hatte er darauf hingearbeitet, auf dieser Bühne, eine der renommiertesten der Welt, aufzutreten. Er reduzierte seine Musik für diese Show auf das Wesentliche und präsentierte ein spannendes, wohlgleich musikalisches Spektakel: "Es fühlte sich wie ein Gang auf dem Drahtseil ohne Sicherheitsnetz an." Das britische Mojo-Magazin lobt ihn: "Es erinnert an die 70er Jahre Blues-, Country- und Soulexperimente von Ry Cooder."$CD Version: 2CD in jewel case.$LP Version: 3LP in Gatefold Cover 180 Gr. als GOLD Vinyl, inkl. MP3 Download Card (Ltd auf 3000 EH weltweit),$LP Version: 3LP in Gatefold Cover 180 Gr. als Schwarzes Vinyl,
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