19 Results for : mitspielte

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    Der Film zeigt die letzten Jahre des Film- und Theaterstars Heinrich George in sowjetischer Kriegsgefangenschaft - eine authentische Wiedergabe seiner letzten Lebensphase. Der "Jahrhundertschauspieler", gefeiert in der Weimarer Republik als Franz Biberkopf in der Literaturverfilmung "Berlin Alexanderplatz", als Götz von Berlichingen und in zahllosen andere Rollen. Der "große George", der sich arrangierte, statt zu emigrieren, nachdem Hitler die Macht übernommen hatte, und in Propagandafilmen wie "Jud Süß" mitspielte. Er glänzte in seinen Rollen und es ist interessant zu sehen, wie sich schauspielerische Genialität, ausgeprägtes Karrierebedürfnis und politischer Wahn zu einer explosiven kreativen Mischung formen kann. Nach Kriegsende wurde er verhaftet und 1946 starb er im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen, gerade 52 Jahre alt, als nicht mehr viel übrig war von dem einst massigen Mann.Darsteller:
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    Herzgolds Schlager-ExpressDas aus TV und Rundfunk bekannte Pop-Schlager-Duo Herzgold geht auf eine musikalische Zugfahrt durch die schöne Wetterau. Die Zuschauer dürfen sich auf ein buntes Programm mit bekannten Schlager-Hits freuen. Neben den bekannten Hits, die das Duo zum Besten geben wird, steht jede einzelne Fahrt unter einem speziellen Motto und hat einen Überraschungsgast zu bieten, der seinen Beitrag zum musikalischen Abenteuer in der Wetterau betragen wird. Somit wird jede einzelne, der insgesamt sechs vorgesehenen Schlager-Express-Fahrten, zu einem Unikat und einem ganz besonderen Erlebnis!Herzgold, das sind Claudia App und Lucy Snyder. Die Brünette ist gebürtige Schweizerin, wohnt in Zürich und Frankfurt; die Blonde kommt aus Deutschland. Lucy, die jahrelang in der ZDF-Serie Forsthaus Falkenau mitspielte, lernte Claudia während ihres klassischen Gesangsstudiums kennen. Claudias Wurzeln liegen zwar ebenfalls in der klassischen Musik, doch schlägt ihr Herz schon seit Kindesbeinen (auch) für den deutschen Schlager. Schnell wurde Deutschlands legendäre Musikproduzent Thomas Stein auf die beiden aufmerksam und verhalf den beiden zu einem erfolgreichen Einstieg in die Showbranche. Nach ihrer ersten Single Glück ist kein Traum stellten sich die beiden Sängerinnen Claudia App & Lucy Snyder als neues, frisches Frauen-Duo vor. Mit Du hast es wieder mal geschafft und Feuerflieger ging es weiter auf der Erfolgsleiter. Die beiden covern auch aus der Schlagerwelt - seien Sie auf eine bunte Mischung gespannt. Bei Konzerten von Andrea Berg und Vanessa Mai bezauberten sie als Vorgruppe das Publikum in den großen Konzerthallen. Mit der aktuellen Single Liebe macht high ist Ihnen der Erfolg wieder sicher...
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    Herzgolds Schlager-ExpressDas aus TV und Rundfunk bekannte Pop-Schlager-Duo Herzgold geht auf eine musikalische Zugfahrt durch die schöne Wetterau. Die Zuschauer dürfen sich auf ein buntes Programm mit bekannten Schlager-Hits freuen. Neben den bekannten Hits, die das Duo zum Besten geben wird, steht jede einzelne Fahrt unter einem speziellen Motto und hat einen Überraschungsgast zu bieten, der seinen Beitrag zum musikalischen Abenteuer in der Wetterau betragen wird. Somit wird jede einzelne, der insgesamt sechs vorgesehenen Schlager-Express-Fahrten, zu einem Unikat und einem ganz besonderen Erlebnis!Herzgold, das sind Claudia App und Lucy Snyder. Die Brünette ist gebürtige Schweizerin, wohnt in Zürich und Frankfurt; die Blonde kommt aus Deutschland. Lucy, die jahrelang in der ZDF-Serie Forsthaus Falkenau mitspielte, lernte Claudia während ihres klassischen Gesangsstudiums kennen. Claudias Wurzeln liegen zwar ebenfalls in der klassischen Musik, doch schlägt ihr Herz schon seit Kindesbeinen (auch) für den deutschen Schlager. Schnell wurde Deutschlands legendäre Musikproduzent Thomas Stein auf die beiden aufmerksam und verhalf den beiden zu einem erfolgreichen Einstieg in die Showbranche. Nach ihrer ersten Single Glück ist kein Traum stellten sich die beiden Sängerinnen Claudia App & Lucy Snyder als neues, frisches Frauen-Duo vor. Mit Du hast es wieder mal geschafft und Feuerflieger ging es weiter auf der Erfolgsleiter. Die beiden covern auch aus der Schlagerwelt - seien Sie auf eine bunte Mischung gespannt. Bei Konzerten von Andrea Berg und Vanessa Mai bezauberten sie als Vorgruppe das Publikum in den großen Konzerthallen. Mit der aktuellen Single Liebe macht high ist Ihnen der Erfolg wieder sicher...
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    Bernard Allison ist unaufhaltbar. Er ist das Gesicht auf den Zeitschriften und die Stimme im Radio. Er ist der Showstar, der beim Blues Caravan 2018 zusammen mit seinen Kollegen Mike Zito und Vanja Sky die Clubs zum Beben brachte. Er ist der Songwriter, dessen letztes Studioalbum Let It Go als heißer Tipp galt. Er hat ein Arbeitsethos, das die meisten anderen Musiker nach Atem ringen lassen würde, doch für dieses kreative Energiewunder, das bereits mitten in seinen 50ern steckt, ist es nichts Besonderes.Mit Let It Go startete das Blues-Jahr 2018 mit einem Knall und es fühlt sich an, als würde Bernard Allison zurück nach Hause kommen, denn sein neues Album wurde wieder bei Ruf Records veröffentlicht: dem Label, das 1994 für seinen Vater gegründet wurde ? die viel zu früh verstorbene Chicagoer Blueslegende Luther Allison. Seit er 1990 seine Solokarriere mit The Next Generation begann, haben sich Bernards Songwritingkünste stetig weiterentwickelt, was er bei der Live CD + DVD ? Bernard Allison ? Songs From The Road eindrucksvoll unter Beweis stellt.Als Künstler, der ständig auf der Suche ist und der einst sagte, dass es beim Blues ums Experimentieren ginge, scheut Bernard nicht davor zurück vom Schema F abzuweichen.Ohne Zweifel sieht auch Luther von oben zu und er wäre sicherlich stolz auf die bisherigen Leistungen seines jüngsten Sohnes. Am 26. November 1965 in Chicago geboren beginnt Bernard früh damit, sich durch die Plattensammlung seines Vaters die Musik von Bluesgrößen wie T-Bone Walker oder B.B. King anzuhören. Sein eigenes Talent wurde offensichtlich, als er im Alter von 13 Jahren seinen Vater überraschte und dessen erstes Album Love Me Mama Note für Note mitspielte. ?Er ist total ausgeflippt und sagte ?Heute Abend nehmen wir zusammen auf?, erinnert sich Bernard, ?und so entstand meine erste Aufnahme. Ich spielte ?You Don?t Love Me No More? und ?Sweet Home Chicago?.?Nach diesem ersten Live-Auftritt in Peoria, Illinois, bildete sich Bernard durch regelmäßige Sets mit seinem Vater weiter und sein Ruf war bald so gefestigt, dass er nach der Highschool direkt zu Koko Taylors Blues Machine ging. ?Koko und Pops Taylor zeigten mir, wie es auf Tour Läuft?, erinnert sich Bernard.In den 80er Jahren verkehrte Bernard schließlich in den gleichen Kreisen wie etwa dem befreundeten Gitarristen Stevie Ray Vaughan (eine Freundschaft, die seiner künstlerischen Gitarrenpalette noch mehr Farben brachte) und 1989 tat er es seinem Vater gleich und zog nach Europa. Von nun an hatte er seinen Wohnsitz in Paris. Die nächste Veröffentlichung The Next Generation im Jahr 1990 sollte der Startschuss für eine erstaunlich erfolgreiche Solokarriere sein und 28 Jahre später kann Bernard auf ein umfangreiches und viel gerühmtes Repertoire zurückblicken: Hang On, Funkifino, No Mercy, Born With The Blues, Keepin? The Blues Alive und Times Are Changing. Im neuen Jahrtausend kamen Alben wie Across The Water, Storms Of Life, Kentucky Fried Blues und Higher Power hinzu, während aus jüngster Vergangenheit Veröffentlichungen wie das Live-Album Energized, Chills and Thrills, The Otherside und Live at the Jazzhaus, das in Zusammenarbeit mit Cedric Burnside entstandene Allison Burnside Express sowie In The Mix von 2015 zu erwähnen sind. Wie wir eingangs schon erwähnten: Er ist unaufhaltbar und wird auch 2020 auf seiner Tour die Säle zum Beben bringen. Eine beeindruckende Live Show, die mit dem neusten Live CD Songs From The Road von Bernard Allison immer wieder zu erleben sein wird!Bernard Allison, GUITAR & VOCALSDylan Salfer, GUITARGeorge Moye, BASSMario Dawson, DRUMSJose James, SAX and PERCUSSION
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    Eine mörderische Tour von Salem nach Tampa, Florida, wartete auf sie. Die Harvest Corporation hatte einen Wettbewerb besonderer Art ausgeschrieben, an dem sieben Trucks teilnahmen - einer von ihnen war der RED BARON von Chris Morris und Jim Stonewall. Siegerprämie war ein Großauftrag, der für ein Jahr Arbeit sicherstellte für denjenigen, der zuerst in Tampa ankam. Die beiden Trucker Chris und Jim rechneten sich eine gute Chance aus, trotz verspäteter Abfahrt mit ihrem M.A.N.-Truck als Erste anzukommen - wenn nicht dieser hinterhältige Warren Abel wäre, einer ihrer Konkurrenten, der ihnen richtig übel mitspielte ...
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    Agnes Bernauer, Johanna I. v. Kastilien, Anne Boleyn, Jane Grey, Maria Stuart, Margarete von Valois, Katharina von Braganza, Olympia Mancini, Anna Constantia von Coesel, Caroline Mathilde von Dänemark, Marie Antoinette, Marie-Jeanne Roland de La Platière, Louise Karoline von Hochberg, Marie Caroline von Berry, Victoria von Preußen »Kaiserin Friedrich«, Elisabeth von Thadden, Polina Semjonowa Schemtschuschina: Sie kamen an die Macht oder wenigstens in die Nähe - und es endete nicht gut für sie, sei es aufgrund von Intrigen oder anderer Fügungen. Barbara Beck erzählt die ergreifenden Geschichten von unterschiedlichen 17 Frauen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, denen das Schicksal hart mitspielte - von Anne Boleyn, der hingerichteten Ehefrau des englischen Königs Heinrich VIII., bis zu Polina Schemtschuschina, der Partnerin des sowjetischen Außenministers Molotow, die nach dem Zweiten Weltkrieg den antisemitischen Kampagnen des späten Stalinismus zum Opfer fiel. Barbara Becks Frauenporträts sind kenntnisreich und anschaulich erzählte Geschichten um starke Frauen, an die es sich zu erinnern lohnt.
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    ?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.
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    ?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. 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Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. 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Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. 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Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.
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    ?Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.? Mit diesem alten weisen Satz beginnt ?Grüße aus der Flut?, das sechste Album des Berliner Singer-Songwriters Max Prosa. Mit rauer Wärme ruft er sein Credo in die Welt hinaus. Luft und Liebe, Lyrik und Musik sind für den Künstler nicht bloß nette Flausen, sondern existenziell. Erst recht in diesen herausfordernden Tagen. ?Wenn ich mir keine Zeit nehme Gitarre zu spielen, am Kla- vier zu sitzen oder in mein Notizbuch zu schreiben, merke ich das sofort. Ich kann dann nicht schlafen, fühle mich fremd?, sagt Max Prosa. Poesie ist stete Suche. Und wo das Dasein abgründig schillert, findet Max Prosa eine ganz eigene Schönheit und Leichtigkeit. Mit seinen neuen Songs sendet er Botschaften aus der wogenden Seele, aus einer tosenden Zeit und aus umstürmten Ländern. ?Grüße aus der Flut? eben.Manche der zehn Lieder sind vor Corona entstanden, andere mitten im Eindruck der Pandemie. Und dann gibt es eine Nummer wie ?Donnerschlag?. Vor einem Jahr fürs Theater geschrieben, verdichtet der Song doch exakt die Stimmung, in der wir seit diesem Frühjahr leben: Die Menschen stecken in ihren Gewohnheiten und brauchen erst einen mächtigen Knall, bis sie einander wieder zuhören. ?So ein Einschnitt gibt immer Raum für Veränderungen. Auch mein Schreiben hat sich durch die Pandemie verändert, denn das Thema war wirklich präsent, fast schon ein Lebensgefühl. Überall auf den Straßen sprachen die Leute darüber, alle dachten an das Gleiche.? Wie ein apokalyptisches Märchen ertönt dieser ?Donnerschlag?. Zu Beginn ein sachte akzentuiertes Piano. Dann flirrt etwas elektronisch Verfremdetes hinein.Die Gitarre bleibt jedoch Herzstück in Max Prosas Schaffen. Ein Instrument für die Reise: 1989 geboren, als Wendekind in Berlin. Die Mutter konstant, die Väter wechselnd. Früh ging es hinaus. Abi mit 17 und dann auf nach Irland. Wilde Locken, kluger Kopf, freier Geist. Straßenmusik mit den Liedern Dylans. Das Geld im Hut zahlte die Unterkunft. Und die Freiheitsliebe setzte sich in jede Faser. Ganz so wie der spätromantische Taugenichts bei Eichendorff oder wie der Narr auf einer Tarotkarte. ?Diese Figur habe ich nie ganz verloren. Je nach Perspektive stand sie mir vielleicht auch im Weg. Spätestens als ich Vater geworden bin, musste ich die Rollen öfters tauschen. Ich kann der Zielstrebigkeit auch viel abgewinnen, sie darf nur nicht mein Leben diktieren.? Im brüchig tänzelnden Titelsong ?Grüße aus der Flut? schaut Max Prosa mit einer gewissen Gelassenheit auf sein Abenteuertum: ?Oh, ich bin okay / ich hab zwei Schrammen mehr / eine tut noch weh / doch du kannst sicher sein, dass ich nicht untergeh??.Der offene Blick links und rechts des Wegesrands, die neugierigen Schlenker und auch die verbummelten Momente machen Max Prosa zu dem wahrhaftigen Geschichtenerzähler, der er ist. Zu einem, der den Alltag mit seiner Fantasie durchkreuzt und uns so sensibilisiert für alles, was jenseits des bloßen Funktionierens liegt. Max Prosa hat Physik, Philosophie und Popmusik studiert. Und über die Liebe zu anderen Musikern hat er seine eigene Stimme gefunden. Leonard Cohen höchstselbst dankte ihm für die deutschsprachige Interpretation des Überhits ?Hallelujah?. Und Ton Steine Scherben-Gitarrist R.P.S. Lanrue ist auf Max Prosas fünftem Album ?Mit anderen Augen? zu hören. Die Kunst schreibt sich fort. Von Generation zu Generation.Als jemand meinte, jedem kreativen Menschen stehe nur eine Ausdrucksform zu, hat Max Prosa einfach nicht hingehört. 2018 erschien sein erster Textband ?Im Stillen? mit Lyrik, Liedern und Erzählungen, 2020 folgte ein weiteres Gedichtbuch. 2019 wiederum schrieb er mit ?Die Reise des lausigen Kapitän? sein erstes Theaterstück, in dem er auch selbst mitspielte. Und aktuell ist er Stipendiat des Musicboards Berlin und der Deutschen Oper, um 2021 einen Abend zu Wagners ?Ring des Nibelungen? zu inszenieren. Die Bühne inspiriert den Sound, der wiederum die Worte bewegt. Alles ist mit allem verbunden. Und alles ist doch eine Sprache für sich. ?Theater zu schreiben ist deswegen so erfrischend, weil die Texte und Lieder mit bestimmten fiktiven Figuren in Verbindung gebracht werden, nicht vorrangig mit mir als Max Prosa. Ich kann das Songwriter-Ich hinter mir lassen. Das lässt ganz andere Untiefen zu.?Unabhängigkeit ist die Triebfeder seines Schaffens. Vom Do-It-Yourself-Prinzip zum Majorlabel und zurück: Max Prosa bewegt sich mit seinem vielseitigen Output mittler- weile genau dort, wo er sein möchte, nämlich himmelhochjauchzend unterm Radar. Mit seinen Fans verbindet sich der Künstler auf ganz verschiedenen Ebenen. So verschickt er seit 2015 ein monatliches Gedichtabo an mehr als 300 Leserinnen und Leser. ?Oft erhalte ich Nachrichten, wie verrückt es ist, dass das Gedicht wie die Faust aufs Auge gepasst hat. Es liegt eine Magie darin.? Einer der neuen Song ist ebenfalls durch den Austausch mit einem Unterstützer entstanden: Der wünschte sich beim Crowdfunding für das Album ein Lied, um den Tod seiner Mutter zu verarbeiten. So schrieb Max Prosa die Pianoballade ?Von Engel zu Engel?, in der die Erinnerung an einen gestorbenen Menschen als tröstlicher Nachhall fortbesteht. ?Als ich ihm die erste Aufnahme ins Handy gespielt habe, ist er zu ihrem Grab gegangen und hat sie dort abgespielt. Das hat mich sehr tief berührt.?Max Prosas Songs senden Grüße aus ganz unterschiedlichen Fluten. Den privaten wie den politischen. ?Buntes Papier? ist eine fantastische Kapitalismuskritik, die auf Byung-Chul Hans Philosophie-Bestseller ?Psychopolitik? basiert. ?Am Ende dieser Nacht? zelebriert mit sanfter Überwältigung die verwandelnde Macht der Liebe. Und in ?Lilly sagt? entspinnt sich ein hintersinniger Dialog zwischen Max Prosa und Francesco Wilking von der Popband ?Die Höchste Eisenbahn?. Beide erzählen sie von einer dieser grandios komplizierten Großstadtfrauen, an denen bereits so manches Herzen zerschellt ist. ?Francesco und ich haben etwas Gegensätzliches. Er ist eine Generation über mir, hat aber einen sehr jugendlichen und freien Duktus, für den ich ihn bewundere. Wenn wir zusammen spielen, komme ich mir manchmal alt vor.??Grüße aus der Flut? ist ein Werk, das sich aus der Isolation heraus immer weiter geöffnet hat. ?Die Corona-Zeit hat bewirkt, dass ich viel mit mir alleine war. Ich musste dadurch auch alleine arrangieren und habe mich plötzlich erinnert, das so auch alles angefangen hat.? Ein besonderes Gefühl von zeitlicher Weite, in der Max Prosa die Visionen für seine Lieder detailliert ausformulieren konnte. ?Es wurde dadurch auch für andere Musiker leichter, etwas daraus zu machen.? Max Prosa hat derzeit keine feste Band, aber passionierte Kollaborateure. Viele der Klaviersongs hat Pianist Sascha Stiehler eingespielt. Am Bass ist Philipp Gosch zu hören (?Alpentines?). Und die Schlagzeugparts übernahm Pascal El Sauaf, der das Album auch produziert hat ? im atmosphärischen Studio Nord in Bremen.
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